Baustellenabsperrung Ruhrtalradweg wird ignoriert

Sicherheitsdienst hinzugezogen

Hattingen/Ruhr. Am Ruhrtalradweg unterhalb der Isenburg rollen zurzeit die Bagger. Auf einer Länge von rund einem Kilometer entsteht parallel zum schon bestehenden Weg ein neuer, höher gelegener Radweg. Aus Sicherheitsgründen ist der Weg während der Bauarbeiten daher für Radfahrende und Fußgänger gesperrt, doch daran halten sich einige nicht, obwohl die Situation mit den schweren Baustellenfahrzeugen lebensgefährlich ist.

„Bei dem schönen Herbstwetter ist auf der Strecke viel los. Leider halten sich insbesondere die Radfahrenden nicht an die neuen Regelungen und räumen die Absperrungen beiseite, um den Ruhrtalradweg zu nutzen“, teilt die Stadt mit und erläutert: „Damit begeben sich die Radfahrer in Lebensgefahr, denn wenn die schweren Baufahrzeuge über den Weg fahren, ist kein Platz mehr zum Ausweichen.“

Seit über einer Woche hat die Stadt daher in Absprache mit dem Bauunternehmen einen Sicherheitsdienst beauftragt, der darauf achtet, dass die Radfahrer und Fußgänger nicht trotzdem den Weg nutzen.

Der Sicherheitsdienst bestätigt, dass viele Radfahrende und Fußgänger trotz der Absperrungen und der mündlichen Hinweise renitent und uneinsichtig versuchen, den Weg zu gehen oder zu befahren und die Gefahr ignorieren.

Daher appelliert die Stadt: „Nutzen Sie die Umleitung. Sie können ohne einen streckenmäßigen Umweg sicher entlang der Isenbergstraße fahren. Dort wurde der Bereich durch Barken abgesichert. Außerdem wurde dort Tempo 30 ausgeschildert, um Radfahrende und Fußgänger zu schützen.“

Die eigentlichen Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bis Februar 2027 sind noch Restarbeiten vorgesehen, darunter die Bepflanzung, das Aufstellen der Sitzgelegenheiten sowie die Beschilderung.



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