Zwangsarbeit in Hattingen

Millionen von Menschen wurden während des Zweiten Weltkrieges unter menschenunwürdigen Bedingungen in Deutschland zur Arbeit gezwungen.


Französische Kriegsgefangene auf dem Leinpfad.


Auch in Hattingen gab es kaum einen Bauern, auf dessen Hof nicht mindestens ein Ausländer arbeiten musste. Kein Handwerker, keiner der großen Hattinger Industriebetriebe konnte ohne ausländischen Arbeiter auskommen. Allein auf der Henrichshütte waren mehrere Tausend ausländische Zivilarbeiter, Ostarbeiter, Kriegsgefangene und Arbeitserziehungshäftlinge eingesetzt. 1944 war jeder vierte Hattinger ein Ausländer. Über 80 Lager, in denen die mehr als 10.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter untergebracht waren, verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet.


Thomas Weiß: Zwangsarbeit in Hattingen. Ein Überblick.

 



Weitere Literatur zum Thema

Kuhn/Weiß: Zwangsarbeit in Hattingen  Das Tagebuch des Anatoli Pilipenko

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