Hilfe zum Lebensunterhalt

  • Hilfe zum Lebensunterhalt steht demjenigen zu, der für einen vorübergehenden Zeitraum von mehr als 6 Monaten (nicht jedoch auf Dauer) nicht mehr arbeiten kann oder nicht in Arbeit zu vermitteln ist und seinen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus seinem Einkommen und/oder Vermögen sicherstellen kann.
  • Die tatsächliche Höhe der Hilfe zum Lebensunterhalt richtet sich nach der Individualität des Einzelfalles und kann nicht pauschal als Betrag festgelegt werden. Grundsätzlich gilt jedoch die Faustregel:                                                       

    Bedarf minus Einkommen = Höhe der Leistung der Hilfe zum Lebensunterhalt

  • Der zu berücksichtigende Bedarf orientiert sich hierbei sowohl am Gesetz und den darauf basierenden Richtwerten als auch an den Gegebenheiten des Einzelfalles. Grundlage zur Bedarfsermittlung ist der sogenannte Eckregelsatz. Hinzukommen eventuelle Mehrbedarfszuschläge (einzelfallabhängig) und die Kosten der Unterkunft und Heizkosten.             
  • Die Beantragung muss hierbei immer vor Anschaffung eines Gegenstandes erfolgen, da keine Erstattung von bereits erbrachten Leistungen erfolgen kann.
  • Unter Einkommen im Sinne des Sozialhilfegesetzes sind grundsätzlich alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert, wie z.B. Arbeitseinkommen, Renten, Kindergeld sowie Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz, etc. zu verstehen. Vom vorhandenen Nettoeinkommen können, falls vorhanden, bestimmte Versicherungsbeiträge und andere Freibeträge abgesetzt werden. 
  • Neben dem Einkommen wird vor der Gewährung von Hilfe zum Lebensunterhalt geprüft, ob Vermögen vorhanden ist, welches vor der Sozialhilfegewährung zur Bestreitung des Lebensunterhaltes verwertet werden muss. Dies können z.B. sein: größere Barbeträge oder sonstige Geldwerte, wie der Rückkaufwert einer Lebensversicherung - sobald ein bestimmter Wert überschritten wird - oder ein vorhandener hochwertiger Pkw, der nicht aus persönlichen Gründen zwingend benötigt wird. 
  • Ferner handelt es sich hierbei um eine nachrangige Leistung. Demzufolge wird hier eine Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der vorrangig zum Unterhalt verpflichteten Angehörigen vorgenommen. 

Weitere Informationen zum Thema Hilfe zum Lebensunterhalt erteilt auf Anfrage der Fachbereich Soziales und Wohnen. 


Lassen Sie sich bei telefonischen Auskünften direkt mit den zuständigen Sachbearbeitern verbinden oder sprechen Sie persönlich während der Öffnungszeiten oder nach Terminvereinbarung bei uns vor.


Wenn Sie vor dem Anruf Ihre Unterlagen griffbereit haben, kann ggfls. bereits telefonisch Auskunft gegeben werden, ob ein Anspruch auf Leistungen besteht.

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