Einfahrt zum Parkplatz auf dem ehemaligen ZOB-Gelände

Parkplatz ehemaliger ZOB

Umfangreiche Erneuerung der gesamten Fläche

 

Beschreibung:

Aktueller Zustand der HaltestelleDer Parkplatz am Hochbunker an der August-Bebel-Straße wird umfassend modernisiert. Im Rahmen der rund sechswöchigen Baumaßnahme erhält die gesamte Fläche eine neue Asphaltdeckschicht. Zudem werden die Fahrbahnmarkierungen erneuert und die Beschilderung ausgetauscht. Ab dem 13. Juli ist der Parkplatz während der Bauarbeiten vollständig gesperrt. Die Zufahrt zur Tiefgarage bleibt für Anlieger weiterhin möglich.

Mit der Sanierung wird der Parkplatz zugleich zukunftsfähig ausgestattet. Geplant sind zwei neue Ladesäulen für insgesamt vier Elektrofahrzeuge, ein neuer gepflasterter Fahrradabstellbereich mit Platz für bis zu zehn Fahrräder sowie zwei Stellplätze für Wohnmobile. Zur Verbesserung der Sicherheit entstehen außerdem sieben ausgewiesene Frauenparkplätze. Die Container für Altglas, Altpapier und Altkleider bleiben auch nach Abschluss der Arbeiten am Standort erhalten.

Modernisiert wird ebenfalls der Bereich für Reisebusse. Die bisherigen Haltestellen werden durch ein neues Wartehäuschen mit Dachbegrünung und Photovoltaikanlage ersetzt. Der neue Standort befindet sich künftig neben der Einfahrt zur Tiefgarage beziehungsweise zum Schulhof der Grundschule Weiltor.

 


Baubeginn: 

Juli 2026


Bauende:

Voraussichtlich September 2026


Auftraggeber:


Stadt Hattingen, Fachbereich Tiefbau (Straßenbauarbeiten)


Gesamtkosten:

Insgesamt rund 160.000 Euro.


Investitionsprogramm Infrastrukturvermögen Straße 2026–2030

Das Programm umfasst zusätzliche Sanierungsmaßnahmen für Straßen, die überwiegend älter als 50 Jahre sind und einen entsprechenden Erneuerungsbedarf aufweisen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Fahrbahnen. In den meisten Fällen werden die Asphaltdeckschichten erneuert, teilweise auch darunterliegende Tragschichten. „Die Maßnahmen werden stadtteilbezogen gebündelt, um größere zusammenhängende Flächen zu sanieren. Dadurch dauern die Bauarbeiten in einzelnen Bereichen zwar länger an, gleichzeitig können wiederholte Eingriffe in denselben Straßenraum vermieden werden“, heißt es aus dem Fachbereich Tiefbau. Die Bündelung bringt zudem wirtschaftliche Vorteile mit sich. Durch die gemeinsame Ausschreibung und Umsetzung mehrerer Maßnahmen entstehen Synergieeffekte und Kosteneinsparungen gegenüber einzelnen, zeitlich versetzten Baumaßnahmen.

Für das Investitionsprogramm werden in den kommenden fünf Jahren zusätzlich rund neun Millionen Euro bereitgestellt. Pro Jahr investiert die Stadt dafür zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro in die Erneuerung ihrer Straßeninfrastruktur. Allein im Jahr 2026 sind für Maßnahmen in der nördlichen Innenstadt und der Südstadt zusätzliche Investitionen von rund 1,54 Millionen Euro vorgesehen.


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