Die wichtige Nord-Süd-Verbindung entlang der Landesstraßen L705 und L924 von Bochum ab der Brockhauser Straße über die Kosterbrücke, Hüttenstraße, August-Bebel-Straße und Nierenhofer Straße bis zur Lembeck-Kreuzung in Hattingen ist insgesamt ca. fünf Kilometer lang. Davon liegen rund 4,3 Kilometer auf Hattinger Stadtgebiet.
Die zwischenzeitlich erfolgte Erhöhung der beidseitigen Geländer auf der Kosterbrücke durch Straßen.NRW (insgesamt ca. 900 m, davon rund 300 m auf Hattinger Stadtgebiet) bedeuten eine ausreichende Absturzsicherung der Radfahrenden. Daher sind nun die Wege zwischen den Geländern und den Schutzplanken - jeweils in Fahrtrichtung - als gemeinsame Geh- und Radwege beschildert. Die Kosterbrücke und ein Abschnitt der Hüttenstraße bis auf Höhe An der Kost sind Bestandteile der Führung des RuhrtalRadwegs. Von der Kosterbrücke bieten sich herrliche Blicke in das Ruhrtal.
Auf einer Länge von ca. 2,3 Kilometern sind zwischen An der Kost und der Roonstraße / Im Mühlenwinkel straßenbegleitende gemeinsame Geh- und Radwege je Fahrtrichtung vorhanden.
Im
folgenden ca. 500 Meter langen Abschnitt in Höhe der Innenstadt bis zur
Reschop-Kreuzung klafft für den Radverkehr eine Lücke. Geplant sind
hier beidseitige Schutzstreifen. Ein möglicher Herstellungszeitpunkt
ist derzeit noch nicht absehbar. Für die Übergangszeit sollen Piktogrammketten mit dem Fahrrad-Sinnbild auf der Fahrbahn
markiert werden. Das dient zwei Zielen: Die ohnehin schmalen Gehwege stehen wieder überwiegend den zu Fuß Gehenden zur Verfügung, da Radfahrenden auch bewusst wird, dass sie auf der Fahrbahn unterwegs sein dürfen. Gleichzeitig werden Autofahrende durch die Markierung darauf hingewiesen, dass der Radverkehr auf der Fahrbahn erlaubt und zu erwarten ist.
Auf den ca. 800 Metern zwischen der Reschop-Kreuzung und dem Südring können Radfahrende zwischen der Benutzung der vorhandenen Gehwege und der Fahrbahn wählen. Langfristig geplant ist in diesem Abschnitt die Einrichtung von vollwertigen Radfahrstreifen. Als Zwischenlösung sind heute Fahrrad-Sinnbilder aufgebracht.
Über zwei Rampen soll im Bereich des Viaduktes zukünftig an die verlängerte Glückauf-Trasse angebunden werden, das hier die Nierenhofer Straße überspannt. Über die Glückauf-Trasse entstehen attraktive Anbindungen an das Ruhrtal und das Bergische Land.
Weiter bis zur Lembeck-Kreuzung (ca. 400 m) sind beidseits gemeinsame Geh- und Radwege vorhanden. In Richtung Lembeck-Kreuzung kann der Abschnitt zwischen Beuler Höhe und Isenbergstraße im Zweirichtungsverkehr befahren werden. Ab der Lembeck-Kreuzung kann der vorhandene einseitige Fuß- und Radweg im Zweirichtungsverkehr genutzt werden, um nach ca. 800 m erneut Anschluss an den RuhrtalRadweg zu finden.

