Stolpersteine in der Bahnhofstraße wieder eingesetzt

Erinnerung an acht Hattinger Opfer des Nationalsozialismus

Hattingen/Ruhr. Acht Stolpersteine in der Bahnhofstraße sind wieder an ihrem ursprünglichen Ort. Vergangene Woche wurden die im Zuge der Bauarbeiten aus der Pflasterung entnommenen Stolpersteine im Beisein der Hattinger Stadtarchivarin Sabine Krämer wieder eingesetzt.

Die Stolpersteine erinnern an acht Menschen, die in der früheren Bahnhofstraße 6 und 8 lebten. An der Bahnhofstraße 8 erinnern die Steine an Rabbiner Dr. Hans Andorn und Meier Andorn. An der Bahnhofstraße 6 erinnern sie an Hilde Markes, geb. Meinhardt, Dr. Leo Markes, Klara Markus, geb. Landau, Alfred Markus, Günther Markus sowie Inge Markus. Die genannten Adressen existieren heute nicht mehr.

Die Stadt Hattingen beteiligt sich seit 2005 an der Aktion „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Am 13. Dezember 2005 wurden die ersten elf Stolpersteine in Hattingen verlegt, am 6. Juni 2014 folgten acht weitere. Insgesamt erinnern 25 Stolpersteine im Stadtgebiet an Hattinger Opfer des Nationalsozialismus.

Weitere Informationen zu den Stolpersteinen und den Schicksalen dahinter gibt es hier auf der Internetseite der Stadt Hattingen.



Fotos: Stadtarchiv Hattingen

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