Ruhrtalradweg
wird
um neuen Radweg ergänzt
- Mehr
Sicherheit für Rad- und Fußverkehr am Abschnitt Isenberg
Hattingen/Ruhr.
Am
Ruhrtalradweg auf Höhe des Abschnitts Isenbergsstraße rollen bald
die Bagger an. Auf
einer Länge von rund einem Kilometer entsteht parallel zum schon bestehenden Weg ein neuer, höhergelegener Radweg. Damit werden Rad-
und Fußverkehr künftig getrennt voneinander geführt. Der bisherige
Weg bleibt anschließend den Fußgängerinnen und Fußgängern
vorbehalten. Die neue Asphaltstrecke wird rund dreieinhalb Meter
breit und verläuft etwa 1,20 Meter oberhalb des Ufers. Die Arbeiten
sollen voraussichtlich am Montag, den 7.
September beginnen.
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Der betroffene
Abschnitt liegt unterhalb der Isenburg und beginnt am historisch
gepflasterten Leinpfad in Richtung Bochum. Der bestehende Weg ist
stark frequentiert und wird bei Hochwasser regelmäßig überflutet.
Mit dem neuen, höhergelegenen Radweg soll die Situation für beide
Verkehrsarten deutlich verbessert werden. Radfahrende können künftig
auf einer eigenen Strecke unterwegs sein, während Fußgängerinnen
und Fußgänger den bisherigen Weg nutzen.
Auch die
Aufenthaltsqualität entlang des Abschnitts soll verbessert werden.
Zu Beginn der Strecke sind Bänke und Sitzstufen vorgesehen. Im
weiteren Verlauf entstehen zwei zusätzliche Aufenthaltsflächen mit
Sitzbänken. Gleichzeitig wird der Bereich ökologisch aufgewertet.
Im oberen Bereich der Wiese werden unter anderem Bäume gepflanzt,
die auch mit den besonderen Bedingungen bei Hochwasser gut
zurechtkommen.
„Natur-
und Umweltschutz spielen in diesem sensiblen Bereich bei der
Umsetzung eine besondere Rolle. Daher sind alle relevanten Behörden
beteiligt. Gleichzeitig sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen, um
die neue bauliche Situation ökologisch auszugleichen“,
sagt der Fachbereich Tiefbau. Begleitet wird die Maßnahme durch ein
Büro für ökologische Baubegleitung. Insgesamt sind rund 220 neue
Gehölze und 650 Quadratmeter Blühstreifen vorgesehen.
Während
der Bauarbeiten muss der betroffene Abschnitt des Ruhrtalradwegs
gesperrt werden.
Eine Umleitung für den Rad- und Fußverkehr führt über die
Isenbergstraße und anschließend wieder auf den Ruhrtalradweg, wo
sie in Höhe der heutigen Feuerwehrzufahrt zur Ruhr auf den
bestehenden Weg trifft. Dafür wird die Fahrbahn der Isenbergstraße
im Bereich der Umleitung verengt. Gleichzeitig wird die zulässige
Höchstgeschwindigkeit von derzeit 70 auf 30 km/h reduziert. Grund
dafür ist, dass Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger
die Umleitungsstrecke gemeinsam mit dem Straßenverkehr nutzen.
Die
eigentlichen Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende des Jahres
abgeschlossen sein. Bis Februar 2027 sind noch Restarbeiten
vorgesehen, darunter die Bepflanzung, das Aufstellen der
Sitzgelegenheiten sowie die Beschilderung.
Für
die Aufwertung des Abschnitts liegt bereits ein Förderbescheid über
rund 1,1 Millionen
Euro vor. Die
Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Stadt & Land“.
Insgesamt sind rund 80
Prozent
der Gesamtkosten förderfähig. Damit
kann ein weiterer Baustein im Rahmen der Internationalen
Gartenausstellung 2027 (IGA 2027)
in Hattingen umgesetzt werden.