Zwei weitere Projekte aus dem
Verfügungsfonds werden umgesetzt
Hattingen/Ruhr. In Blankenstein wurden nun weitere Ideen aus der
Bürgerschaft umgesetzt: Am Stadtmuseum ist ein Färbergarten entstanden und an
der Straße Im Tünken wurde ein Naschgarten angelegt. Beide Vorhaben wurden über
den Verfügungsfonds „Blankenstein blüht“ gefördert.
Färbergarten am Stadtmuseum
Hinter dem Stadtmuseum ist ein neues
Angebot für die Museumspädagogik entstanden. Der Förderverein des Stadtmuseums
hat das Projekt beantragt und es gemeinsam mit der Ideenschmiede umgesetzt.
Drei Hochbeete wurden dafür gebaut.
Jedes Beet soll künftig für eine eigene Farbe stehen. Angepflanzt werden
Pflanzen, aus denen auf natürliche Weise Farbstoffe gewonnen werden können. In
Workshops sollen Kinder und Jugendliche die Pflanzen kennenlernen und
verschiedene Techniken rund um das natürliche Färben ausprobieren.
Für den Bau der Hochbeete wurde
deutsche Douglasie verwendet, das Material wurde in der Region gekauft. Kleine
Bänke sollen noch ergänzt werden, damit auch jüngere Kinder gut an die Beete
herankommen.
An der Umsetzung beteiligt sind
Rainer Sommer, Mitglied des Fördervereins des Stadtmuseums und der
Ideenschmiede, sowie Brigitte Goritz, Mitglied der Ideenschmiede. Gemeinsam mit
Otfrid Prignitz aus dem Vorstand des Fördervereins und seinem Enkel Phil wurde
das Projekt nun sichtbar vor Ort umgesetzt.
Naschgarten Im Tünken
Auch an der Straße Im Tünken nimmt
ein weiteres Projekt Gestalt an. Eine städtische Fläche wurde dort in einen
Naschgarten verwandelt. Vier Hochbeete bieten Platz für Obst, Gemüse und
frische Kräuter. Im Herbst sollen zusätzlich Obstbäume gepflanzt werden.
Der Naschgarten soll allen
offenstehen: Wer vorbeikommt, darf sich an den Pflanzen bedienen und die Ernte
direkt vor Ort genießen.
Beantragt wurde das Projekt von
Jacqueline Stahl und Horst Toll. Für die Pflege hat sich bereits eine kleine
Gruppe zusammengefunden. Weitere Unterstützung ist willkommen, insbesondere für
das regelmäßige Gießen.
Interessierte können sich unter melden.
Noch Fördermittel für weitere Ideen
vorhanden
Beide Projekte werden über den
Verfügungsfonds „Blankenstein blüht“ mit Mitteln des Bundes, des Landes
Nordrhein-Westfalen und der Stadt Hattingen finanziert. Der Fonds unterstützt
kleinere bürgerschaftliche Projekte, die den Stadtteil aufwerten, das Zusammenleben
stärken oder die Entwicklung Blankensteins im Hinblick auf die IGA 2027
unterstützen.
Pro Projekt können in Blankenstein
bis zu 2.500 Euro beantragt werden. Für 2026 und 2027 stehen jeweils 15.000
Euro zur Verfügung. Nach der ersten Sitzung des Stadtteilbeirats sind für
dieses Jahr noch knapp 5.000 Euro vorhanden. Eine weitere Sitzung des
Stadtteilbeirats ist für den Herbst geplant.
Das Stadtteilbüro berät zu den
Fördermöglichkeiten, prüft gemeinsam mit den Interessierten die Förderfähigkeit
von Projektideen und unterstützt bei der Antragstellung. Die offene
Sprechstunde findet dienstags von 13 bis 15.30 Uhr statt. Weitere Beratungstermine
können per E-Mail an vereinbart werden.