Stadt
organisiert zweite Bürgerwerkstatt
Hattingen/Ruhr.
Was gehört eigentlich zu einem
lebenswerten Hattingen? Wie soll die Stadt in zehn Jahren aussehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die
zweite Hattinger Bürgerwerkstatt am Samstag, den 14. November im
Hattinger Rathaus. Dabei
kommen zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger mit Akteurinnen
und Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft zusammen, um Ideen für die Zukunft der Stadt zu
entwickeln. Dass dieses Konzept neue Perspektiven eröffnet, hat
bereits die erste Bürgerwerkstatt im vergangenen Jahr gezeigt. In
dieser Woche verschickt die Stadtverwaltung rund 800
Einladungsschreiben und hofft erneut auf eine rege Beteiligung aus
der Bürgerschaft.
„Jede
einzelne Meinung zählt, denn wir wollen einen aktiven Austausch
ermöglichen. Dafür brauchen wir Menschen, die Lust haben, sich
einzubringen und ihre Gedanken mit uns zu teilen. Denn nur so
können die Ideen und Anregungen aus der Stadtgesellschaft in
politische Entscheidungen und die weitere Entwicklung Hattingens
einfließen“, sagt Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing. Sie
betont weiter: „Die Erfahrungen, Wünsche und Ideen unserer
Bürgerinnen und Bürger machen den Blick auf Hattingen aus, diesen
kann sonst niemand einbringen. Diese Vielfalt ist wichtig, um
gemeinsam gute Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.“
n
fünf Themengruppen sollen Ideen für ein lebenswertes Hattingen im
Jahr 2036 entstehen: Lebenswerte Quartiere, Gesundheit und
Wohlergehen, Energie der Zukunft, Vielfalt und faire Chancen sowie
Beteiligung und Demokratie. Bei Anmeldung können die Teilnehmenden
eine Themengruppe festlegen.
„Am
Ende des Tages entsteht ein gemeinsames Bild davon, wie sich
Hattingen entwickeln kann und wie wir diesen Weg gemeinsam gestalten.
Es sind Zukunftsgeschichten, die wir gemeinsam mit Leben füllen
wollen“, so das Organisationsteam bestehend aus
Klimaschutzmanagerin Svenja Breddemann, der
Gleichstellungsbeauftragten Katrin Brüninghold, dem
Fachbereichsleiter für Weiterbildung und Kultur, Heiko Jansen sowie
vhs-Leiterin Petra Kamburg. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz
entstehen direkt vor Ort aus Ideen Geschichten und Bilder. „Diese
Bilder und Geschichten werden veröffentlicht und in die politischen
Ausschüsse eingebracht“, erklärt das Organisationsteam.
Stichwort
Konzept der Bürgerwerkstatt: Im Mittelpunkt steht die Idee der
„Gemischten Tüte“: Zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger
kommen mit Menschen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft an einen Tisch. Die unterschiedlichen Erfahrungen
und Sichtweisen sollen dabei helfen, neue Ideen zu entwickeln und
gewohnte Denkweisen zu hinterfragen. Statt fertige Lösungen
vorzugeben, setzt das Format auf einen offenen Austausch, bei dem
alle Perspektiven willkommen sind; unabhängig von Vorwissen oder
Erfahrung. So entstehen neue Impulse für die Stadtentwicklung und
die Möglichkeit, Hattingens Zukunft aktiv mitzugestalten.
Wer
mit dabei sein will, kann sich über den persönlichen QR-Code im
Anschreiben anmelden. Die Stadt bittet um schnellstmögliche
Rückmeldung für eine bessere Planung. Wichtig: Es können nur
diejenigen teilnehmen, die auch ein Anschreiben erhalten. Die zweite
Bürgerwerkstatt findet am Samstag, 14. November von 10 bis circa 16
Uhr im Hattinger Rathaus statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Gruppenbild: V.l.n.r.: Heiko Jansen,
Fachbereichsleiter Weiterbildung und Kultur, Klimaschutzmanagerin Svenja
Breddemann, Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing, Gleichstellungsbeauftragte
Katrin Brüninghold und Petra Kamburg (unten), Leiterin vhs Hattingen.