Sicherheitstraining mit Polizei
Hattingen./Ruhr. Wie bereits im vergangenen Jahr mit
der Grundschule Bredenscheid haben die Firma Rheingold-Reisen und die
Polizei erneut eine Busschule durchgeführt. Diesmal nahmen die Erst-
und Zweitklässler der Grundschule Niederwenigern in zwei Gruppen an
dem Präventionsangebot teil.
Auf dem Parkplatz vor dem Industriemuseum lernen die Kinder, wie
sie sich an der Bushaltestelle und während der Fahrt richtig
verhalten, um Unfälle zu vermeiden. Mit dabei sind Seniorchef Axel
Blankennagel von Rheingold-Reisen und Bezirkspolizist Mayk Sprenger
aus Niederwenigern.
Zunächst geht es um die Theorie: Was ist beim Warten auf den Bus
und während der Fahrt zu beachten? Anschließend folgen praktische
Übungen. Blankennagel erklärt den Kindern den sogenannten toten
Winkel und zeigt, warum man niemals unmittelbar vor einem Bus
herlaufen sollte.
Wie wichtig es ist, an der Haltestelle Abstand zu halten und nicht
zu drängeln, verdeutlicht eine eindrucksvolle Demonstration: Ein mit
Bauschaum gefüllter Gummistiefel wird vor einen Busreifen gestellt.
Der Bus fährt darüber, der Stiefel ist platt. So wird den Kindern
anschaulich vor Augen geführt, welche Gefahren für ihre Füße
bestehen können.
Auch Rheingoldi, ein großer Stoffbär, kommt zum Einsatz.
Ungesichert im Bus, landet er bei einer Vollbremsung auf dem Rücken.
Anschließend erleben vier Kinder und zwei Erwachsene selbst, wie
sich eine solche Bremsung anfühlt. Bei einer Geschwindigkeit von
etwa 20 Stundenkilometern ist die Wirkung deutlich spürbar. Alle
sechs Mitfahrer steigen unverletzt aus.
Die Firma Rheingold-Reisen aus Wuppertal übernimmt bis auf zwei
Fahrten den Schülerspezialverkehr für alle Schulen in Hattingen.
Die Busschule gehört zum besonderen Service des Unternehmens und
ergänzt die Verkehrserziehung der Polizei.
Mit vielen Eindrücken kehren die Kinder zur Schule zurück. Die
wichtigsten Regeln dürften ihnen in Erinnerung bleiben: Abstand
halten, nicht drängeln, aufmerksam sein und sich während der Fahrt
anschnallen oder zumindest festhalten.
Foto: Stadt Hattingen