Baustellenschild

Ruhrverband setzt Kanalsanierung in Hattingen fort

Arbeiten dauern bis Ende des Jahres


Der Ruhrverband hat in dieser Woche mit einem weiteren Bauabschnitt zur Sanierung von Abwasserkanälen im Hattinger Stadtgebiet begonnen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende September andauern.
Die Kanalsanierung erfolgt im grabenlosen Inlinerverfahren als wandernde Baustelle. Die Arbeiten auf der Bochumer Straße beginnen im Bereich Oberwinzerfeld und setzen sich abschnitts-weise bis zur Dahlhauser Straße fort. Entsprechend verlagern sich die Arbeitsbereiche kontinuierlich entlang der Strecke.

Für die Durchführung der Arbeiten müssen in den jeweiligen Bauabschnitten Halteverbote eingerichtet werden. Diese sind zwingend zu beachten, damit die Sanierungsarbeiten zügig und reibungslos durchgeführt werden können. Da die Baustelle abschnittsweise wandert, können Halteverbote in einzelnen Bereichen mehrfach erforderlich werden. Die Verkehrszeichen werden jeweils mit den aktuellen Gültigkeitszeiträumen versehen. Der Ruhrverband bittet daher insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner, die Beschilderung regelmäßig zu beachten und auf die angegebenen Datumsangaben zu achten.

In den Kalenderwochen 30 bis 33 werden einzelne Arbeiten aus bautechnischen Gründen auch in den Nachtstunden durchgeführt.

Grabenloses Verfahren minimiert Beeinträchtigungen
Die Sanierung ist aufgrund des festgestellten Schadensbildes der Kanäle zwingend erforderlich und kann weder vermieden noch aufgeschoben werden. Um die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Straßenverkehr möglichst gering zu halten, kommt ein grabenloses Sanierungsverfahren zum Einsatz. Dabei wird ein mit Kunstharz getränkter Schlauchliner in den bestehenden Kanal eingezogen, an die Rohrwand angepresst und anschließend ausgehärtet. Vor dem Einbau werden die Kanäle gründlich gereinigt und mithilfe einer Kamerabefahrung untersucht.

Die Gesamtmaßnahme umfasst rund 4,5 Kilometer Kanalstrecke in den Straßen Bachstraße, Bochumer Straße, Brahmsstraße, Brucknerstraße, Hackstückstraße, Holschentor, Oberwinzerfeld, Oststraße, Otto-Hue-Straße, Pottacker, Südring und Talstraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen.

Der Ruhrverband bittet alle Betroffenen um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen, insbesondere beim Parken. Ziel ist es, Sperrungen und Halteverbote auf das notwendige Maß zu beschränken und die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

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