Was ändert sich?
Hattingen/Ruhr.
Welche Änderungen bringt die neue Grundsicherung mit sich? Dieser Frage widmete
sich am 10. August 2026 eine Informationsveranstaltung im Interkulturellen
Zentrum Magnet in Hattingen. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger
nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die neuen Regelungen zu
informieren. Als Referentin konnte das Zentrum Magnet Tanja Widowski,
Regionalstellenleiterin des Jobcenters EN für Hattingen, gewinnen. Sie
erläuterte die wichtigsten Neuerungen der Grundsicherung 2026 und gab einen
Überblick über die aktuellen Regelungen.
Im Mittelpunkt standen unter anderem die
Online-Antragstellung, Rechte und Pflichten der Leistungsberechtigten sowie
Möglichkeiten für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Dabei nahm sich
Widowski auch Zeit für die Fragen der Besucherinnen und Besucher und ging
konkret auf deren Anliegen ein. Bei Bedarf wurden ihre Ausführungen von Alla
Weber, der Vorsitzende der Ortsgruppe der Landmannschaft der Deutschen aus Russland übersetzt, sodass auch sprachliche Barrieren
überwunden werden konnten.
Thematisiert wurden zudem die verschärften Regelungen
zu Leistungsminderungen, die in bestimmten Fällen bis zu einer vollständigen
Kürzung der Leistungen führen können. Gleichzeitig machte Widowski deutlich,
dass Eigeninitiative und persönliches Engagement wichtige Voraussetzungen für
einen erfolgreichen und möglichst schnellen Weg zurück in Beschäftigung sind.
„Unser Ziel ist es, die Menschen zu unterstützen und
zu fördern und ihnen Perspektiven für eine nachhaltige Integration in den
Arbeitsmarkt zu eröffnen“, wurde in der Veranstaltung deutlich. Das Team des
Jobcenters EN in Hattingen und im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis arbeite
kontinuierlich daran, Menschen auf ihrem Weg in Beschäftigung zu begleiten und
damit eine längerfristige Abhängigkeit von Leistungen des Jobcenters möglichst
zu vermeiden.
Die Veranstaltung im Interkulturellen Zentrum Magnet
bot den Teilnehmenden damit nicht nur Informationen zu den aktuellen
Veränderungen, sondern auch die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt mit
einer Ansprechpartnerin des Jobcenters zu besprechen.
Foto: Tanja Widowski und Alla Weber