Die Zukunft beginnt jetzt!
ne jung ist und alt wird?
Genau darüber möchten wir am 14. November im Rathaus mit Hattingerinnen und Hattingern ins Gespräch kommen. Denn sie leben hier – und ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen machen den Blick auf Hattingen aus, den niemand sonst einbringen kann. Eingeladen sind zufällig aus dem Melderegister ausgewählte Hattingerinnen und Hattinger sowie ausgewählte Engagierte aus Initiativen und Vereinen sowie Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik.
tingen prägen: lebenswerte Quartiere, Gesundheit und Wohlergehen, Energie der Zukunft, Vielfalt und faire Chancen sowie Beteiligung und Demokratie.
Das Besondere: Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz entstehen aus den Gedanken und Ideen Zukunftsbotschafter*innen, die Hattingen im Jahr 2035 in kurzen Geschichten und Bildern lebendig werden lassen. Diese inspirierenden Bilder und
Geschichten werden veröffentlicht und in die politischen Ausschüsse eingebracht.
DIE FÜNF THEMENGRUPPEN
Ein gutes Leben beginnt vor der eigenen Haustür. Was brauchen die Hattinger Stadtteile, damit Menschen aller Generationen dort gerne wohnen? Wir sprechen über Wohnen, Mobilität, Grünflächen, Treffpunkte, Versorgung und gute Nachbarschaft.
THEMA 2: GESUNDHEIT & WOHLERGEHEN
Bewegung, Erholung, soziale Kontakte und eine gute Umgebung tragen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Wie können Angebote leichter erreichbar werden? Gemeinsam entwickeln wir Ideen für ein gesundes und aktives Leben in Hattingen.
Wie kann Hattingen künftig zuverlässig, klimafreundlich und bezahlbar mit Energie versorgt werden? Hier geht es um erneuerbare Energien, sparsamen Verbrauch, moderne Gebäude und Lösungen, von denen möglichst viele Menschen profitieren.
THEMA 4: MITREDEN & MITMACHEN
Eine lebendige Demokratie braucht Menschen, die sich gehört fühlen und die sich einbringen. Wo können Menschen sich einbringen? Wie werden Entscheidungen verständlich? Hier geht es um neue Formen des Dialogs, Engagements und ein respektvolles Miteinander.
THEMA 5: VIELFALT & GLEICHE CHANCEN
Hattingen ist vielfältig, doch nicht alle Menschen haben die gleichen Möglichkeiten zur Teilhabe. Wie können Bildung, Kultur, Arbeit und Freizeit verbessert werden? Gemeinsam entwickeln wir Ideen für eine Stadt, in der alle dazugehören und mitmachen können.
DAS KONZEPT DER „GEMISCHTEN TÜTE“ – VIELFALT FÜR NEUE LÖSUNGEN
Warum diese Mischung? Weil echte Veränderungen entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenkommen. So entsteht ein offener, demokratischer Dialog, der neue Lösungswege ermöglicht.
Diese besondere Form der Beteiligung stärkt die lokale Demokratie und zeigt: Jede*r kann mitgestalten – unabhängig von Vorwissen oder Erfahrung.
Hattingen hat Nachhaltigkeit 2025
„Die gemischte Tüte war ein Erfolg“ – vhs-Bürger*innenwerkstatt in Hattingen erprobt neues
Beteiligungsformat
Geloste Bürger*innen und lokale Expert*innen diskutieren gemeinsam über
Nachhaltigkeit in Ihrer Stadt
Wie
kann eine Kommune die globalen Nachhaltigkeitsziele lokal mit Leben füllen –
und dabei ihre Bürger*innen aktiv einbinden? Diese Frage stand im Zentrum der Bürger*innenwerkstatt „Hattingen hat
Nachhaltigkeit“, die am 5. April im Rathaus der Stadt Hattingen stattfand. Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Stiftung Umwelt
und Entwicklung NRW. Organisiert wurde die eintägige Veranstaltung von
der vhs Hattingen, dem Fachbereich Weiterbildung und Kultur sowie dem
Klimamanagement der Stadt. Gemeinsam erprobten sie ein neues
Beteiligungsformat, das Elemente aus gelosten Bürgerräten mit der Erfahrung
engagierter Akteur*innen aus Vereinen, Initiativen und Institutionen kombiniert
– genannt „die gemischte Tüte“. Rund 85 Personen kamen zusammen – darunter 35
zufällig ausgeloste Bürger*innen, 40 lokale Expert*innen und 10 ehrenamtliche
Moderator*innen aus Hattingen. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Dirk Glaser,
der die Bedeutung partizipativer Formate hervorhob, hielt Dr. David Wilde,
Vorstandsvorsitzender der hwg eG (Hattinger
Wohnungsbaugenossenschaft), einen anschaulichen Impuls zur nachhaltigen
Stadtentwicklung.In sechs Fachforen diskutierten die Teilnehmenden zu Themen wie Umwelt, Mobilität, Demokratie, Bildung, Gesundheit und Wirtschaft auf Augenhöhe. Besonders die Mischung aus zufällig ausgewählten Personen und erfahrenen Akteur*innen brachte neue Perspektiven und konkrete Ideen hervor. Viele Teilnehmende äußerten sich im Nachgang begeistert. Ein Teilnehmer schrieb: „Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit sehr interessanten Gesprächen, Impulsen, Workshops und der Möglichkeit des Netzwerkens.“
Ein bewegender Moment entstand im Forum „Demokratie & gesellschaftlicher Zusammenhalt“, als sich eine Teilnehmerin – zum ersten Mal im Rathaus – zu Wort meldete und sagte: „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für mich bedeutet hat, diese Einladung zu bekommen. Jetzt weiß ich, dass ich dazugehören kann, dass ich mitmachen darf – und dass ich nicht allein bin.“
Für die vhs Hattingen und ihre Kooperationspartner war die Veranstaltung ein starkes Signal: Partizipation funktioniert – auch und gerade mit neuen Zielgruppen. Das Thema Nachhaltigkeit wurde greifbar gemacht, Demokratiebildung ganz praktisch erlebt. Aktuell werden die Ergebnisse aus den Fachforen ausgewertet und für die politischen Gremien der Stadt aufbereitet. Eine mögliche Neuauflage im kommenden Jahr wird bereits geprüft.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird voraussichlich Mitte Mai 2025 veröffentlicht.
