LWL-Museum
Henrichshütte
Die Geschichte von Eisen und Stahl an der Ruhr
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Hattingen (lwl). Er ragt 55 Meter hoch und hat 80 Jahre auf dem Buckel: Der älteste Hochofen im Revier steht auf der Henrichshütte in Hattingen. Zur Blütezeit arbeiteten 10.000 Menschen in dem Werk nahe der Ruhr. Das einstige Industrieareal ist heute ein lebendiges Museum für Eisen und Stahl mit spannenden Ausstellungen, Führungen und einer Vielzahl von Veranstaltungen. Die Henrichshütte gehört zum Verbund des acht LWL-Museen für Industriekultur in Trägerschaft des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
Größtes Relikt der Hüttenzeit und ein Wahrzeichen Hattingens ist der Hochofen. Er ist wegen Sanierungsarbeiten derzeit nicht begehbar. Besichtigt werden kann jedoch die Gießhalle, das Herz der Hochofenanlage, wo das 1.400 Grad heiße Eisen abgestochen wurde. Wie die Eisenproduktion ablief, zeigt ein digital animiertes Hüttenmodell im Museumsfoyer. Dort lädt die Ausstellung „Ans Werk!“ dazu ein, sich mit der Geschichte der Henrichshütte und aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit und Strukturwandel zu beschäftigen. Bei Fragen rund um die Hütte hilft KI-Avatar "Andi" weiter.
Metall fließt heute wieder regelmäßig in der Schaugießerei, die von Mitgliedern des Fördervereins des Museums ehrenamtlich betrieben wird. Gleich nebenan steht das historische Bessemerstahlwerk. Hier vollzog sich vor etwa 150 Jahren die Entwicklung von der handwerklichen zur industriellen Stahlproduktion. Beliebt bei Familien ist der Kinderrundweg mit dem Museumsmaskottchen „Ratte“ sowie der große Spielplatz „Rackerwerk“ mit Spielehochofen und Riesenrutsche. Führungen auf dem „Grünen Weg“ zeigen, wie sich die Natur das einstige Industrieareal Stück für Stück zurückerobert hat.
Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Museen für Industriekultur, Tel.
0231 6961-127
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251
591-235
Der
LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für
die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35
Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besucherzentren
und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur,
die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso
engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen
Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in
Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und
finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit
114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Fotos LWL-Museum Henrichshütte
| Dateiname | Größe | Datum | ||
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| 13740-002_LWL_Julia Gehrmann.jpg | 1,36 MB | 01.09.2026 | ||
| Pressetext_Henrichshütte.pdf | 114,22 KB | 09.09.2026 |
Presse-Downloads
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Das Copyright für nachstehende Fotos liegt wie jeweils im Dateinamen angegeben bei LWL Julia Gehermann. Bei Veröffentlichungen dieses bitte angeben.



