Ortszeit in Hattingen
Hattingen/Ruhr. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
verlegt seinen Amtssitz für drei Tage nach Hattingen. Vom 22.
September bis 24. September führt er seine Amtsgeschäfte von
Hattingen aus. Mit seiner Besuchsreihe „Ortszeit Deutschland“
verlässt der Bundespräsident regelmäßig den Berliner Amtssitz und
besucht Regionen abseits der Metropolen, um sich dort mit Bürgerinnen
und Bürgern direkt auszutauschen und das Leben vor Ort besser
kennenzulernen. Der Bundespräsident wählt dafür Orte, an denen
Menschen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel auf ganz
unterschiedliche Weise erleben und kreativ gestaltet haben.
„Es ist uns eine
große Ehre dass der Bundespräsident nach Hattingen reist und mit
den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommt. Der Besuch von
Frank-Walter Steinmeier würdigt das ehrenamtliche Engagement in
unserer Stadt. Wir freuen uns darauf, dem Bundespräsidenten unsere
Stadt, unsere Menschen und unsere Stadtgeschichte näherzubringen“,
so Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing.
Die Reihe „Ortszeit Deutschland“ gibt es bereits seit 2022.
Frank-Walter Steinmeier war bisher zwei Mal in Nordrhein Westfalen.
Der Arbeitsaufenthalt in Hattingen ist die 20. „Ortszeit“ und
auch die letzte in seiner Amtszeit. Ziel der Besuchsreihe ist es
regionale Stärken sichtbar zu machen und über Zukunftsfragen des
gesellschaftlichen Zusammenlebens zu diskutieren. Die Stadt Hattingen
mit rund 56.000 Einwohnern hat Ende der 80er Jahre mit Schließung
der Henrichshütte einen erheblichen Strukturwandel erlebt, der in
alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hineinreicht. Heute ist
die Stadt an der Ruhr mit seinem historischen Ortskern ein
vielfältiger Dienstleistungsstandort und beliebtes Ziel für
Reisende aus nah und fern.
Begleitet wird der Bundespräsident während seines dreitägigen
Aufenthalts von Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing: „Die
Ortszeit des Bundespräsidenten in Hattingen gibt uns die
Möglichkeit, unsere regionalen Themen noch sichtbarer zu machen und
unsere Stadt mit all ihren Facetten präsentieren zu können.“
Es wird einen Austausch mit vielen engagierten Menschen und
Initiativen vor Ort geben, aber der Besuch bietet auch bewusst Raum
für zufällige Begegnungen zum Beispiel beim Spaziergang durch die
Stadt, denn die "Ortszeit" ist keine präsidiale
Stippvisite.
Der Bundespräsident spricht bei der „Kaffeetafel kontrovers“
mit Hattinger Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle
gesellschaftliche Themen und trifft während seiner Ortszeit auch die
Vorsitzenden aller Fraktionen des Stadtrates. Zudem steht ein
Firmenbesuch, sowie der Austausch mit Vereinen und sozialen
Einrichtungen auf dem Programm. Auch ein geselliger Abend mit
Bürgerinnen und Bürgern ist eingeplant.
Zum Abschluss der Ortszeit findet eine feierliche Ordensverleihung
im LWL-Museum Henrichshütte statt. Der Bundespräsident würdigt
dabei Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen für ihr
ehrenamtliches Engagement.
Foto: Bundesregierung Steffen Kugler