Straßensanierungen in der nördlichen Innenstadt schreiten voran
Hattingen/Ruhr.
Mit der Sanierung der
Unionstraße, des Karl-Roth-Wegs, der Rheinstraße, der Welper Straße und der
Werningeroder Straße setzt die Stadt Hattingen derzeit ein umfangreiches
Straßenbauprogramm in der nördlichen Innenstadt um. Die Arbeiten in der
Unionstraße und im Karl-Roth-Weg werden kurzfristig abgeschlossen.
Als nächstes wird die Rheinstraße saniert. Die Arbeiten beginnen Anfang der
kommenden Woche und werden voraussichtlich bis Ende Juli dauern.
Auf einer
Fläche von rund 2.700 Quadratmetern wird die Fahrbahn der Rheinstraße aufgrund
des vorhandenen Schadensbildes erneuert. Vorgesehen ist eine oberflächliche
Sanierung der Asphaltbefestigung. Dazu wird die bestehende Asphaltdeckschicht
auf einer Stärke von etwa vier Zentimetern abgefräst und durch eine neue
Asphaltdeckschicht ersetzt. Darüber hinaus werden vorhandene Hochborde
teilweise reguliert, um ordnungsgemäße Höhenanschlüsse wiederherzustellen. In
einzelnen Bereichen wird zudem der Straßenaufbau ertüchtigt. Ebenfalls
vorgesehen sind der Austausch von Schieber- und Hydrantenkappen sowie von
Schachtabdeckungen durch höhenverstellbare und selbstnivellierende
Ausführungen. Abschließend werden die erforderlichen Fahrbahnmarkierungen
erneuert.
Während der Bauarbeiten erfolgen die Arbeiten unter Vollsperrung.
Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, sich auf Einschränkungen im
Straßenverkehr einzustellen. Die Stadt Hattingen bittet um Verständnis für die
entstehenden Beeinträchtigungen.
Nach Abschluss
der Arbeiten in der Rheinstraße folgen die Sanierungen der Welper Straße und
der Werningeroder Straße. Die Maßnahmen in der nördlichen Innenstadt sollen im
Laufe des zweiten Halbjahres abgeschlossen werden.
Die
Straßenbaumaßnahmen sind Teil des „Investitionsprogramms Infrastrukturvermögen
Straße 2026–2030“, mit dem die Stadt Hattingen den Zustand ihrer Straßen
nachhaltig verbessern möchte. Das Programm umfasst zusätzliche
Sanierungsmaßnahmen für Straßen, die überwiegend älter als 50 Jahre sind und
einen entsprechenden Erneuerungsbedarf aufweisen.
Im Mittelpunkt
stehen dabei die Fahrbahnen. In den meisten Fällen werden die
Asphaltdeckschichten erneuert, teilweise auch darunterliegende Tragschichten.
„Die Maßnahmen werden stadtteilbezogen gebündelt, um größere zusammenhängende
Flächen zu sanieren. Dadurch dauern die Bauarbeiten in einzelnen Bereichen zwar
länger an, gleichzeitig können wiederholte Eingriffe in denselben Straßenraum
vermieden werden“, heißt es aus dem Fachbereich Tiefbau. Die Bündelung bringt
zudem wirtschaftliche Vorteile mit sich. Durch die gemeinsame Ausschreibung und
Umsetzung mehrerer Maßnahmen entstehen Synergieeffekte und Kosteneinsparungen
gegenüber einzelnen, zeitlich versetzten Baumaßnahmen.
Für das
Investitionsprogramm werden in den kommenden fünf Jahren zusätzlich rund neun
Millionen Euro bereitgestellt. Pro Jahr investiert die Stadt dafür zwischen 1,5
und zwei Millionen Euro in die Erneuerung ihrer Straßeninfrastruktur. Allein im
Jahr 2026 sind für Maßnahmen in der nördlichen Innenstadt und der Südstadt
zusätzliche Investitionen von rund 1,54 Millionen Euro vorgesehen.
Foto: (C) Stadt Hattingen