Mehr Sicherheit in der Innenstadt

Stadt und Polizei kontrollieren in der Fußgängerzone

Hattingen/Ruhr. Die Stadt Hattingen kündigt an zukünftig die Nutzung von Fahrrädern, E-Scootern und Kraftfahrzeugen in der Innenstadt verstärkt zu kontrollieren. Zum Auftakt fand am Dienstag, 12. Mai eine gemeinsame Kontrollaktion mit Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing, der Ersten Beigeordneten Christine Freynik, dem kommunalen Ordnungsdienst sowie der Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises in der Fußgängerzone statt. Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung für mehr Rücksichtnahme und Sicherheit im Innenstadtbereich zu sensibilisieren.

Im Fokus der Kontrolle lagen die Bereiche Heggerstraße, Obermarkt, Gelinde und Langenberger Straße. Ausgangspunkt der Aktion waren vermehrte Hinweise auf Verstöße gegen die dort geltenden Regelungen sowie auf zunehmende Gefährdungen, die die Stadt von Bürgerinnen und Bürgern erhielt. Doch statt Bußgelder zu verhängen, setzten Stadt und Polizei während der Kontrollen zunächst auf Aufklärung und Dialog. „Uns geht es vor allem um gegenseitige Rücksichtnahme und ein sicheres Miteinander im öffentlichen Raum. Wir wollen präventiv handeln und Unfälle vermeiden“, betont Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing. „Gerade in der Fußgängerzone treffen viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmende aufeinander. Damit das gut funktioniert, braucht es Aufmerksamkeit und die Einhaltung der geltenden Regeln.“

In der oberen Fußgängerzone ist die Heggerstraße für Fahrräder freigegeben. Das heißt, sie dürfen ab der Einmündung an der Blankensteinerstraße bis zur Augustastraße in Schrittgeschwindigkeit fahren. Ab der Querung Augustastraße ist das Fahrradfahren verboten, da die Straßenführung an Obermarkt und Gelinde steiler und enger ist. Für E-Scooter gilt diese Teil-Freigabe jedoch nicht: E-Scooter sind grundsätzlich nicht in der Fußgängerzone erlaubt, da sie der Elektro-Kleinstfahrzeuge-Verordnung unterliegen. Das heißt, sie müssen auf Radfahrstreifen oder baulich angelegten Radwegen fahren. Falls diese nicht vorhanden sind, müssen sie auf der Straße fahren.

„Die Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt sollen in Zukunft fortgesetzt werden. Neben der Erfassung möglicher Verstöße stehen dabei auch Aufklärung und Prävention im Vordergrund,“ sagt Christine Freynik, Erste Beigeordnete der Stadt und Leiterin des Fachbereichs Bürgerservice, Rechts- und Ordnungsangelegenheiten. Während der Aktion verteilte die Polizei Informationsmaterialien zu Regeln und Bußgeldern und viele Bürgerinnen und Bürger tauschten sich mit der Bürgermeisterin aus.

„Gerade aus polizeilicher Perspektive ist die Zusammenarbeit mit der Stadt sehr wertvoll. Durch die gemeinsame Präsenz wollen wir frühzeitig sensibilisieren und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen“, erklärt Christoph Neuhaus, Pressesprecher der Kreispolizei. „Unser Ziel ist es, dass sich alle Menschen sicher in der Innenstadt bewegen können.“


Foto: Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing, Erste Beigeordnete Christine Freynik sowie Rainer Sommer, stellvertretender Bürgermeister, zusammen mit Mitarbeitenden der Polizei und des kommunalen Ordnungsdienstes.  (C) Stadt Hattingen

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