Hattingen gegen Einsamkeit

Thema im Hattinger Bündnis für Familie zum Tag der Nachbarschaft

Hattingen/Ruhr. Das Hattinger Bündnis für Familie setzt sich aus vielen Aktiven von Hattinger Institutionen, Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Praxen sowie einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Viermal jährlich treffen sich die Bündnismitglieder und tauschen sich zu aktuellen Themen und Angeboten aus.

Aktuell steht die Bündnisarbeit unter dem Schwerpunktthema „In Hattingen muss niemand einsam sein!“. Beim ersten Treffen hat sich bereits das Hattinger Seniorenbüro vorgestellt und einen Einblick in seine vielfältigen Angebote gegeben. Einsamkeit betrifft jedoch nicht nur ältere Menschen. Auch jüngere Menschen unter 30 Jahren geben – besonders seit der Coronapandemie – zunehmend an, sich von Einsamkeit betroffen zu fühlen.

„Wir vom Hattinger Bündnis für Familie möchten daher den Blick auf Angebote in unserer Stadt lenken, die Menschen zueinander bringen und soziale Kontakte fördern“, sagt Denise Tangermann vom Hattinger Bündnis für Familie. „Deshalb nehmen wir den Tag der Nachbarschaft am 29. Mai 2026 zum Anlass, um Angebote unserer Bündnismitglieder auf unseren Social-Media-Kanälen vorzustellen.“

Ab Montag, 25. Mai erscheint täglich ein neues Video. „Nur wenn man weiß, wo Menschen Hilfe finden, kann man auch in entsprechende Angebote vermitteln und Menschen dorthin begleiten“, ist sich das Team, bestehend aus Melanie Becker, Katharina Skibbe, Petra Stolten, Alina Schrör und Denise Tangermann, einig.

Zusätzlich kann aber auch jede Hattingerin und jeder Hattinger aktiv mitwirken und Hilfe anbieten. Als kleinen „Türöffner“ verteilt das Hattinger Bündnis für Familie am Mittwoch, 27. Mai von 10 bis 12 Uhr am Untermarkt in Hattingen Postkarten mit der Aufschrift „Hallo Nachbar*in, brauchst du mich?“. Auf der Rückseite können Menschen konkrete Hilfsangebote für ihre Nachbarn notieren und ihre Kontaktdaten angeben. Gerade in großen Mehrfamilienhäusern, in denen man manchmal nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn kennt, können diese Karten helfen, ins Gespräch zu kommen. Über QR-Codes erhält man zudem viele Informationen zu Hattinger Angeboten.

„Wir bekommen mit, dass in Hattingen schon jetzt viele Aktionen laufen, die Menschen zusammenbringen und Wege aus der Einsamkeit aufzeigen. Gute Beispiele sind die Vesperkirche, die Anfang Februar in der St.-Georgs-Kirche durchgeführt wurde, oder die vielen Nachbarschaftsinitiativen“, so Melanie Becker.

Wer seine Angebote ebenfalls bei einem Treffen des Hattinger Bündnisses für Familie vorstellen oder selbst aktives Bündnismitglied werden möchte, kann sich unter melden.

Fotos: (C) Stadt Hattingen



Bitte wählen Sie Ihre Cookie-Präferenzen: