Friedensnobelpreisträgerin zu Gast in Hattingen

Gesprächsabend mit Irina Scherbakowa im Stadtmuseum

Hattingen/Ruhr. Gemeinsam mit dem Förderverein der vhs Hattingen e.V. und „Ein Kick für Hattingen“ lädt die vhs zu einer Lesung mit der Nobelpreisträgerin Irina Scherbakowa in das Stadtmuseum in Blankenstein ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 29. Mai um 19 Uhr statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Im Mittelpunkt des Abends steht Scherbakowas aktuelles Buch „Der Schlüssel müsste noch passen“. Darin schildert die Autorin die Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs in Russland Anfang der 1990er Jahre – eine Phase zwischen Aufbruch, Unsicherheit und neu gewonnener Freiheit. Der Gesprächsabend bietet Gelegenheit, persönliche Einblicke mit historischen Entwicklungen zu verbinden und miteinander ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Martina Przygodda und dem Journalisten Frank Strohdiek.

Irina Scherbakowa zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen der russischen Erinnerungs- und Menschenrechtsarbeit und war unter anderem für die Bildungsarbeit der Menschenrechtsorganisation Memorial tätig. Heute engagiert sie sich in der Exilorganisation Zukunft Memorial und wurde für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet, darunter mit Friedensnobelpreis 2022 und dem Bundesverdienstkreuz am Bande. In diesem Jahr ist sie für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten – per E-Mail an oder telefonisch bei der vhs Hattingen unter 02324 204-3512.


Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Partnerschaft für Demokratie Hattingen unterstützt.


Foto: (C) Doro Zinn

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