Hattingen/Ruhr.
Das
Bürgerzentrum Holschentor an der Talstraße feiert sein zehnjähriges
Bestehen mit einer großen Jubiläumsveranstaltung am Samstag, 9. Mai
und einem abwechslungsreichen Musik- und Kulturprogramm für alle
Generationen. Seit seiner Eröffnung am 30. April 2016 hat sich das
Holschentor als lebendiger Ort für bürgerschaftliches Engagement
und Begegnung in Hattingen etabliert.
Das
Holschentor ist in Hattingen das Zentrum für bürgerschaftliches
Engagement und Sitz der Freiwilligenagentur Hattingen. Das
Bürgerzentrum bietet gemeinnützigen Gruppen und Vereinen fünf
flexibel nutzbare Räume, die an allen Wochentagen inklusive
Wochenenden zur Verfügung stehen. Erster Anlaufpunkt für
Interessierte ist das von Ehrenamtlichen betriebene Bürgercafé im
Erdgeschoss, in dem Informationen zu allen Aktivitäten im Haus
erhältlich sind.
Mehr
als 40
Gruppen und Vereine treffen sich
regelmäßig und 200
bis 300 Einzelveranstaltungen im Jahr
zeigen die Bedeutung des Holschentors als Ort der Begegnung, des
Austauschs und der Mitgestaltung. Ob soziale, kulturelle,
ökologische, sportliche oder gesellschaftspolitische Initiativen –
das Haus steht allen offen, die mit ihrem Engagement einen
gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Koordiniert wird das gemeinsame
Wirken durch die Freiwilligenagentur der Stadt Hattingen sowie einen
ehrenamtlichen Nutzerrat.
„Das
Holschentor ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem echten
Herzstück des Ehrenamts in Hattingen geworden. Hier kommen Menschen
zusammen, bringen Ideen ein und gestalten unsere Stadt aktiv mit“,
betont Andreas Gehrke, Ansprechpartner im Holschentor und Koordinator
der Freiwilligenagentur.
Die
Jubiläumsfeier am 9. Mai beginnt um 13 Uhr. Zu
Beginn der Veranstaltung sorgen die
Karnevalsfreunde für musikalische Stimmung. Im Anschluss wird die
Veranstaltung durch Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing offiziell
eröffnet.
Ein
buntes Bühnenprogramm sorgt im
Anschluss für Unterhaltung: Weiter
geht es mit den Ruhrspatzen, gefolgt von
Querbeet. Nach der offiziellen Begrüßung treten unter anderem
„Colours of Music“, ein interkultureller Frauenchor, sowie
weitere Gruppen auf. Auch Theater Unperfekt bringt kreative Impulse
auf die Bühne.
Am
Nachmittag und Abend sorgen musikalische Highlights für besondere
Stimmung: Die Blues Brothers & Sisters bringen mit
energiegeladenem Rhythm-and-Blues den legendären Sound der Blues
Brothers auf die Bühne. Mit kraftvollen Bläsersätzen, grooviger
Rhythmusgruppe und bekannten Klassikern aus Film und Musikgeschichte
erwartet das Publikum ein mitreißendes Live-Erlebnis.
Ein
weiterer Höhepunkt ist das Tanzorchester Paschulke aus Dortmund, das
ganz im Sinne des Ruhrgebiets-Mottos „was nicht passt, wird passend
gemacht“ verschiedene musikalische Einflüsse vereint. Inspiriert
unter anderem von der energiegeladenen Musik des Balkans verbindet
die Band traditionelle Melodien mit bekannten Pop-Songs und einer
Prise westfälischem Humor.
Den
Abschluss bildet ab 20 Uhr eine House Party, die das Jubiläum in
ausgelassener Atmosphäre ausklingen lässt.
Auch
abseits der Bühne bietet das Jubiläum zahlreiche Einblicke in das
vielfältige Wirken im Holschentor: Der Hattinger Fotograf Holger
Grosz präsentiert eine Fotoausstellung, die durch die erste Dekade
des Holschentors führt. Statt klassischer Infostände stellen sich
die Gruppen diesmal mit Steckbriefen an Stellwänden vor – so
können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die
Vielfalt des Hauses informieren, während die Ehrenamtlichen selbst
mitfeiern können.
Für
Kinder gibt es eine Hüpfburg sowie ein zusätzliches Angebot der
Lebenshilfe.
Das
stets inklusive Wirken im Bürgerzentrum findet auch über die
Stadtgrenzen hinaus Beachtung: So hat sich die
Landesinklusionsbeauftragte Claudia Middendorf aus Düsseldorf
angekündigt.
Zudem
wird das Forum für die Belange von Menschen mit Behinderungen und
Beeinträchtigungen vertreten sein und den Dialog suchen – immer
mit dem Ziel, weitere Verbesserungen für Hattingen anzustoßen.
Mit
der Jubiläumsfeier blickt das Holschentor nicht nur auf eine
erfolgreiche Dekade zurück, sondern setzt zugleich ein Zeichen für
die Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements in Hattingen.

Foto: (C) Stadt Hattingen