Bewerbungen ab sofort möglich
(pen) Weniger Energieverbrauch und CO2-Ausstoß, weniger
Plastik und Abfall, mehr Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang
mit Ressourcen: Wer im Ennepe-Ruhr-Kreis mit freiwilligem Engagement einen
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leistet, kann sich ab sofort um den Klima-
und Umweltpreis des Kreises bewerben.
Der Ennepe-Ruhr-Kreis vergibt die Auszeichnung in diesem
Jahr erneut. Insgesamt steht ein Preisgeld von 10.000 Euro zur Verfügung.
Bewerben können sich Einzelpersonen ebenso wie Gruppen. Voraussetzung ist, dass
das vorgeschlagene Projekt freiwillig umgesetzt wird und in besonderem Maße zum
Klima- und Umweltschutz an Ennepe, Ruhr und Schwelme beiträgt. „Wir suchen nach innovativen Ideen für das tägliche
Leben, die dem Klimawandel ein Stück entgegenwirken und unsere Umwelt
lebenswerter machen", so Landrat Jan-Christoph Schaberick. Bewusst
verzichte der Kreis auch in diesem Jahr auf enge Vorgaben. „Die Beispiele
aus den vergangenen Jahren zeigen: Gute Ideen können sehr unterschiedlich
aussehen. Entscheidend ist, dass sie wirken, zum Nachmachen anregen und vor Ort
einen Unterschied machen."
Mit dem Preis machen Kreisverwaltung und Kreispolitik
deutlich: Klima- und Umweltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Gleichzeitig soll die Auszeichnung Menschen, Vereine, Schulen, Initiativen und
andere Gruppen ermutigen, eigene Projekte zu starten oder bestehendes
Engagement noch sichtbarer werden zu lassen. Über die Preisträger entscheidet
eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und
Naturschutz.
Bewerbungen und Vorschläge können ab sofort und noch bis
Dienstag, 30. Juni eingereicht werden. Am einfachsten geht dies über ein
Online-Formular. Es ist auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.en-kreis.de in der Rubrik "Schnell
gefunden" auf der Startseite zu finden.
Ansprechpartner für Rückfragen ist
Niklas Bamberg, Tel.: 02336/93 2349, E-Mail: .
Stichwort Preisverleihung 2025
Bei der Preisverleihung 2025 hatte sich die Jury
entschieden, drei Projekte auszuzeichnen. Der Hauptpreis ging verbunden mit
5.000 Euro an das Märkische Gymnasium Schwelm. Gewürdigt wurde das
facettenreiche Schulprojekt "Schwelm forstet auf". Weitere
Preisträger waren das Projekt Foodsharing Hattingen (3.000 Euro) und die
Privatinitiative Schwelm-Cleanup (2.000 Euro).