Aktuelle Wechselausstellung




13. Mai bis 12. August 2018
(Eröffnung: 13. Mai, 11.30 Uhr)
Form ist Ausdruck meines Lebens - Emmy Roth
Leben und Werk der Hattinger Silberschmiedin und Industriedesignerin

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>> Fotos der Ausstellungseröffnung


Emmy Roth: Lebenslauf

1885 geboren am 12. Mai in Hattingen als jüngste von drei Geschwistern der angesehenen jüdischen Kaufmannsfamilie Jakob und Adelheid Urias.
Ihre Kindheit und Jugend verbringt sie in Hattingen.

1906 heiratet Emmy den Berliner Kaufmann Paul Baehr und verlässt ihre Heimatstadt. Nach fünf Jahren wird die Ehe geschieden, und als verwitwete Frau Arzt geht sie 1913 ihre dritte Ehe mit Herrn Roth ein.

Ab 1902 beginnt sie eine Ausbildung zur Gold- und Silberschmiedin bei Conrad
Anton Beumers in Düsseldorf, der im Jahre 1859 in Düsseldorf ein Atelier für kirchliche und profane Kunstgegenstände gründet, 1903 zum Hoflieferanten avanciert und 1913 den Titel eines Hofjuwelier erhält. Um 1906 absolviert sie ihre Meisterprüfung, was Frauen seinerzeit nur in wenigen Berufen möglich war. In weiteren Werkstätten in Berlin, Wien und Paris vertieft sie ihre Kenntnisse.




Um 1907/1908 beginnt Emmy mit ihrer selbstständigen Tätigkeit als Gold- und Silberschmiedin, ab 1916 ist sie in ihrer eigenen Werkstatt in Berlin-Charlottenburg tätig. Dorthin lädt sie anlässlich ihres 25-jährigen Künstlerdaseins im Winter 1932/33 zu einer Jubiläumsausstellung ein. In dieser Zeit entstehen ca. 150 Korpus- und ca. 70 Schmuckarbeiten, zudem fertigt sie Entwürfe für die Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne in Heilbronn.

1933 emigriert sie nach Frankreich, dort unterhält sie vermutlich bis Ende 1934 ein Atelier in der Rue Varenne in Paris. 1935 verlässt Emmy Roth Europa und geht nach Palästina, erst nach Jerusalem, später nach Tel Aviv. In Ermangelung von Aufträgen für größere Silberstücke fertigt sie Schmuckstücke und jüdische Ritualgegenstände.

1937/1938 kehrt sie vorübergehend nach Europa zurück und arbeitet in
Voorschoten für die niederländische Silberwarenfabrik Van Kempen en Begeer als Industriedesignerin. 1939 geht sie nach Palästina zurück, einige Jahre später erkrankt sie schwer. Am 11. Juli 1942 wählt Emmy Roth in Tel Aviv den Freitod.




Fotos der Ausstellungseröffnung am 13. Mai 2018



































Fotos © Mediadesign Michael Wölm, Hattingen

Verwendung mit freundlicher Genehmigung



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