Das Integrierte Klimaschutzkonzept für Hattingen

Pressemitteilungen:


14. März 2019

Ein Klimakonzept für Hattingen



Hattingen/Ruhr. Nicht nur die UNO und die Klimakanzlerin kümmern sich die Klimaveränderung und ihre Folgen, auch in Hattingen an der Ruhr macht man sich Gedanken über diese dringende Problematik – und das konzeptionell. Zur Zeit laufen Beratungen und das Sammeln von grundlegenden Daten und im Mitte nächsten Jahres soll es fertig sein: Das kommunale Klimaschutzkonzept für Hattingen.


Am 13. Juni 2017 hat der Bau-, Umwelt und Verkehrsausschuss die Stadtverwaltung mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes beauftragt. Nach Beantragung und Bewilligung der entsprechenden Fördermittel durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat im Sommer 2018 die Erarbeitung des „Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes“ für die Stadt Hattingen begonnen. Es soll als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten und Maß­nahmen zur Anpassung an den Klimawandel dienen.


Die Stadt Hattingen will mit dem Konzept die Klimaschutz- und -anpassungsaktivitäten ausbauen und einen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele leisten. Mit der Konzepterarbeitung beauftragt sind die Ingenieurbüros Gertec aus Essen und K.Plan aus Bo­chum. Zunächst wurde eine gesamtstädtische Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen er­stellt, Einsparpotentiale aufgezeigt und realistische Einsparungsziele formuliert.

Zunächst wurden zu acht Workshops zu wichtigen Themen in der Klimaschutzdiskussion 150 Einladungen an Multiplikatoren verschickt. Immer 70 nahmen dann an den Diskussionsrunden im Rathaus teil. Auch in der Verwaltung selbst wurde ein Arbeitskreis Klimaschutzkonzept eingerichtet und ein Beirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Ratsgremien hat sich gleichfalls gebildet.

Die Workshops, in denen Ideen und Vorschläge gesammelt wurden beschäftigten sich mit folgenden Themenkreisen:

  • Kommunale Liegenschaften
  • Mobilität
  • Bildung
  • Erneuerbare Energien
  • Stadtentwicklung/Wirtschaftsförderung/Tourismus
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Beschaffung/Abfall
  • Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Am meisten Zulauf hatte der Workshop "Bildung" mit 25 Teilnehmenden.

Als nächster Schritt werden Meinung und Vorstellungen der Bevölkerung eingeholt. Dazu dient das Klima-Café, das im Rahmen des Gesundheitstages im Rathaus am 30. März stattfinden wird. Hier geht es bei Tischgesprächen und kurzen Vorträgen um das Themengebiet Mobilität/Umweltbewusstes Leben etc..


Nach der Verabschiedung des Klimakonzeptes im nächsten Jahr, soll dann ein Klimaschutzmanager das Aufgabengebiet für drei Jahre übernehmen.





12. März 2019

Klima-Café im Rathaus sammelt Vorschläge und Ideen


Jetzt auch in Hattingen. Thema Klimaschutz

Hattingen/Ruhr. Jetzt sind alle Hattingerinnen und Hattinger gefragt und werden um ihre Mitarbeit gebeten: Beim Klima-Café am 30. März im Rathaus, werden Ideen, Anregungen und Vorschläge zum Kommunalen Klimaschutz gesammelt.

Seit Herbst 2018 wird in Hattingen an der Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes gearbeitet. Es wird als strategische Grundlage für Maßnahmen dienen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Waren bisher in mehreren Workshops Experten und sachkundige Bürgerinnen und Bürger unter sich, so geht es jetzt in die Breite. Mit Kurzvorträgen werden Informationen über mögliche Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen gegeben.


Baudezernent Jens Hendrix: "Wir sind gespannt auf die Anregungen und Diskussionen, die uns beim Klima-Café im Rathaus erreichen!" Das Klima-Café wird zeitgleich, parallel zum Hattinger Gesundheitstag im Rat­haus statt­finden. Von 10:15 Uhr bis 13 Uhr werden nach kurzen Vorträgen bei Tischgesprä­chen die Vorschläge und Ideen für den Klimaschutz in Hattingen gesammelt.


Von den Folgen des Klimawandels sind Städte und Gemeinden unmittelbar betroffen. Extreme Wetterereignisse wie Stürme oder Starkregenfälle müssen von den Kommunen bewältigt werden. Weniger dramatisch, aber weitaus nachhaltiger, sind andere Auswirkungen des Klimawandels wie die Erhitzung der Innenstädte, die eine wachsende Zahl von Toten fordert und die Verluste an biologischer Vielfalt, durch die die Lebensgrundlagen der Menschen bedroht sind.





Am 13. Juni 2017 hat der Bau-, Umwelt und Verkehrsausschuss die Stadtverwaltung mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes beauftragt. Nach Beantragung und Bewilligung der entsprechenden Fördermittel durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat im Sommer 2018 die Erarbeitung des „Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes“ für die Stadt Hattingen begonnen. Es soll als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten und Maß­nahmen zur Anpassung an den Klimawandel dienen. Die Stadt Hattingen will mit dem Konzept die Klimaschutz- und -anpassungsaktivitäten ausbauen und einen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele leisten.


Mit der Konzepterarbeitung beauftragt sind die Ingenieurbüros Gertec aus Essen und K.Plan aus Bo­chum. Zunächst wurde eine gesamtstädtische Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen er­stellt, Einsparpotentiale aufgezeigt und realistische Einsparungsziele formuliert.


Aufbauend auf diesen Analysen und einer breiten Akteursbeteiligung in Form von Experten-Workshops, Interviews, internen und externen begleitenden Arbeitsgruppen sowie dem dem­nächst stattfindenden Klima-Café am 30.03.2019 werden konkrete Maßnahmenvorschläge er­arbeitet. Damit soll Klimaschutz möglichst alle gesellschaftlichen Bereiche der Stadt erreichen und umfasst alle Sektoren von Gewerbe, Handel, privaten Haushalten bis Verkehr oder Ver- und Entsorgung.


Als Handlungsschwerpunkte für das Klimaschutzkonzept sind folgende Themenfelder identifi­ziert worden:

  • Kommunale Liegenschaften

  • Mobilität

  • Bildung

  • Erneuerbare Energien

  • Stadtentwicklung/Wirtschaftsförderung/Tourismus

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Beschaffung/Abfall

  • Anpassung an die Folgen des Klimawandels


In seinem Grußwort zum Jahreswechsel hat Bürgermeister Dirk Glaser die Hattingerinnen und Hattinger bereits vorbreitet, dass „im Jahr 2019 eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfinden wird, in denen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich mit Ihren Ideen einbringen können. Kli­maschutz und die Milderung der Klimaschäden werden unsere Stadt nach und nach verän­dern.“ Eine dieser Möglichkeiten wird am 30. März 2019 mit einer Einladung an alle Bürger zum Be­such des Klima-Cafés sein, das zeitgleich mit dem Hattinger Gesundheitstag im Rat­haus statt­findet. In der Zeit von 10.15 Uhr bis 13.00 Uhr werden nach kurzen Vorträgen zu un­terschiedlichen Themen bei Tischgesprä­chen Ihre Vorschläge und Ideen für den Klimaschutz in Hattingen gesammelt.

Der entwickelte Maßnahmenkatalog bildet das Herzstück des Integrierten Klimaschutzkon­zeptes, das im Sommer 2019 vorgelegt werden soll.


Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Si­cherheit


Die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Hattingen er­folgt in der Zeit vom 1. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019 und wird im Rahmen der Klimaschut­zinitiative der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicher­heit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (För­derkennzeichen: 03K08116).

Weiterführende Informationen über die Nationale Klimaschutzinitiative finden Sie auf der Sei­te des BMU: Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (www.kli­maschutz.de) und auf der Seite des Projektträgers Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative).





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Herr Jens Hendrix (Fachbereichsleiter und Baudezernent)

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