Stadtmuseum aktuell

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Internationaler Museumstag 2021


Dass Kunst auch digital funktionieren kann, ist spätestens seit der Corona-Pandemie bekannt: Anlässlich des internationalen Museumstages am Sonntag, den 16. Mai hinterlässt das Team des Stadtmuseums einen filmischen Gruß. Einblicke gibt es auch in den Ausstellungsraum, denn dort wird momentan die aktuelle Ausstellung vorbereitet: Flussgeschichte(n) – Das Ruhrtal im Wandel der Zeit. Gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Glaser, Peter Bankmann, Autor und Ideengeber der Ausstellung und Walter Ollenik, Vorsitzender des Fördervereins gibt Museumsleiterin Gudrun Schwarzer-Jourgens einen kleinen Rundumschlag durch die Ausstellung. Zur Pressemeldung geht es hier.




„Auf Felsen und im Sumpf -
Burgen an der unteren Ruhr"


Vortrag im Rahmen der Ausstellung
"FlussGeschichten – das Ruhrtal im Wandel der Zeit“
am Donnerstag, den 17. Juni, 18 Uhr
im Veranstaltungsraum des Stadtmuseum 


Zwischen dem Zufluss der Lenne und der Mündung in den Rhein reihen sich zahlreichen Burganlagen entlang der Ruhr aneinander. Sie unterscheiden sich in Standort, Größe, Alter und Erhaltung und bieten so ein vielfältiges Bild der Befestigungen vergangener Jahrhunderte. 
Stefan Leenen, wissenschaftlicher Referent des LWL-Museum für Archäologie in Herne gibt in seinem Vortrag einen Überblick zur Entwicklung der Burgen an der Ruhr und stellt einige von ihnen exemplarisch vor.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten die aktuellen Coronaschutzbestimmungen, die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung erforderlich.

Telefonisch unter: 02324/204-3522/3521 oder
per Email unter  






Flussgeschichte(n) —
Das Ruhrtal im Wandel der Zeit

Ausstellung bis zum 29. August 2021


Das Tal der Ruhr hat sich in den letzten 200 Jahren gravierend verändert. Die Wurzeln dieser Region liegen in der Zeit Karls des Großen im 9. Jahrhundert. Erste Klöster und Kirchen entstehen, im Mittelalter folgen Burgen und Adelssitze. Bereits im 16. Jahrhundert lassen sich die Anfänge des Bergbaus und der Metallverarbeitung feststellen und mit der Industrialisierung an der Schwelle zum 19. Jahrhundert verändert sich die spannende Flusslandschaft gravierend.

Bergbau, Ruhrschifffahrt und Eisenbahn sind die Motoren des Wandels. Aus dem reißenden Gebirgsfluss wird ein gezähmter Industriefluss mit massiven Auswirkungen auf Fauna und Flora, eingezwängt durch Wehre, Mühlen, Schleusen und Stauseen. 

Die Ausstellung wird bis Ende August präsentiert und möchte neugierig machen auf eine interessante Natur- und Kulturlandschaft im permanenten Wandel und auf einen „fischreichen, sauberen, geschichtssatten, sagenhaften schönen Fluss“, wie es der Journalist Jörg Bartel im Jahr 2008 über „seine“ Ruhr formuliert hat. 

Heute ist das Ruhrtal eine attraktive touristische Adresse - auch dazu erzählen wir die Geschichten. Was fehlt noch an der Ruhr? Die Menschen haben ihr kein Denkmal gesetzt, keine Lieder komponiert — „warum ist es an der Ruhr so schön“ oder ähnliches. Keine imposanten Bilder gemalt. Oder vielleicht doch? Lassen Sie sich überraschen!

Aufgrund der aktuellen Coronabeschränkungen stellen wir Ihnen die Themenbereiche der Ausstellung vorerst digital vor:





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