Allgemein:
Der Hattinger Förderpreis wird seit 1991 vergeben, initiiert wurde er von der Kulturinitiative Hattingen / Ruhr (KUBISCHU). Seit 2011 wird er gemeinsam von der Stadt Hattingen und dem Förderverein des Stadt-museums ausgelobt. Er richtet sich an junge Er-wachsene im Alter von 16 – 25 Jahren.
Die literarischen Texte – Prosa, Lyrik oder auch Drehbücher – werden in deutscher Sprache eingereicht und dürfen fünf DIN A4-Seiten nicht überschreiten und bisher noch nicht veröffentlicht worden sein.
Die 5-köpfige Jury wählt aus allen Einsendungen acht Autorinnen und Autoren für die öffentliche Lesung aus und vergibt den Jurypreis. Zusätzlich wird nach der Lesung ein Publikumspreis vergeben.
Der Literaturpreis blickt auf eine lange Tradition zurück und feiert im Jahr 2019 mit der 25. Vergabe sein Jubiläum. Bisher gab es über 3.000 Bewerbungen aus 16 Ländern. Für viele war der Hattinger Literaturpreis Sprungbrett für literarische Erfolge, zum Beispiel für Nora Gomringer, Nora Bossong und Joan Weng.
Die Jury:
Julia Fischer (Buchhändlerin), Lars Friedrich (Journalist), Christa Heinbruch (Rektorin a.D.), Susanne Borgmann (Lehrerin), Ursula Ollenik (Germanistin).
Hattinger Förderpreis für Junge Literatur 2025
Junge Stimmen, starke Themen
Acht Talente beim Hattinger Förderpreis für junge Literatur
Hattingen/Ruhr. Rekordverdächtige 254 Beiträge wurden in diesem Jahr für den Hattinger Förderpreis für junge Literatur eingereicht. Acht junge Autorinnen und Autoren haben es in die Endrunde geschafft und präsentieren ihre Texte am Sonntag, den 26. Oktober, ab 11 Uhr im Stadtmuseum Hattingen. Im Rahmen der öffentlichen Lesung werden sowohl der Jury- als auch der Publikumspreis vergeben.
Die jungen Schreibenden kommen unter anderem aus Hamburg, München, Heidelberg und der Schweiz. Sie alle eint die Leidenschaft für das Schreiben – und die Vielfalt ihrer Themen. „Alle Texte wurden der Jury anonym vorgelegt. Die Themen zeigen, was junge Menschen heute bewegt – vom Umgang mit Tod, Trauer und Erinnerung über den achtsamen Blick auf Umwelt und Konsum bis hin zu Fragen von Politik und Zivilcourage im Alltag“, sagt Jurymitglied Susanne Borgmann.
„Wir sind sehr stolz, dass wir in diesem Jahr den 28. Hattinger Förderpreis für junge Literatur vergeben dürfen. Bisher gab es insgesamt über 3.000 Einsendungen aus über 16 Ländern. Für viele war der Wettbewerb ein Sprungbrett für literarische Erfolge“, ergänzt Walter Ollenik, der das Projekt als Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum mit betreut. Der Wettbewerb richtet sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren. Eingereicht werden kann jeweils ein unveröffentlichter Prosatext in deutscher Sprache zu einem selbst gewählten Thema. Das Preisgeld beträgt 300 Euro in beiden Kategorien.
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