Bürgermeisterin
besucht Unternehmen
Hattingen/Ruhr.
Es liegt etwas versteckt am Ende der Gottwaldstraße – muss sich jedoch
keineswegs verbergen: Schon die moderne Architektur des neuen
Verwaltungsgebäudes sowie die innovativen Produkte des Unternehmens sind echte
Hingucker mit internationaler Strahlkraft. Das Unternehmen VULKAN INOX wurde
nun von Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing und Wirtschaftsförderer Martin
Serres besucht. Die Verwaltungschefin sucht regelmäßig den direkten Austausch
mit Hattinger Unternehmen und setzt damit ein klares Zeichen für die Stärkung
der lokalen Wirtschaft.
„Bestandspflege
ist für mich von zentraler Bedeutung“, betont die Bürgermeisterin. „Ich möchte
Unternehmen persönlich kennenlernen, ihre Herausforderungen verstehen und
erfahren, wo konkrete Bedarfe bestehen. Nur so können wir als Stadt gezielt
unterstützen.“ Gleichzeitig sei es für sie immer wieder spannend zu entdecken,
welche wirtschaftliche Vielfalt und Innovationskraft vor Ort vorhanden ist. „Im
Alltag gibt es oft nur wenige Berührungspunkte – umso wichtiger ist ein kurzer
Draht zur Stadtverwaltung.“
Der Besuch bei
VULKAN INOX verdeutlichte eindrucksvoll, welches Potenzial in der lokalen
Wirtschaft steckt. Auf der Fläche des früheren Betriebes Gottwald gelegen,
präsentiert sich das Unternehmen mit einem repräsentativen Verwaltungsgebäude
und hochmodernen Produktionsprozessen. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist
VULKAN INOX am Standort tätig und hat sich zu einem weltweit führenden
Hersteller von Edelstahlstrahlmitteln entwickelt – mit eigener Entwicklung,
Produktion und internationalem Vertrieb.
Gefertigt wird
zu 100 Prozent in Hattingen – inklusive eines eigenen Testzentrums, in dem für
Kundinnen und Kunden geprüft wird, welches Strahlmittel sich optimal für die
jeweilige Anwendung eignet. Im Gespräch mit Geschäftsführer Marc Hidde und
Qualitätsmanager André Hahn erhielten die Vertreter der Stadt anschauliche
Einblicke in die Arbeit des Unternehmens: Metallische und nichtmetallische
Oberflächen werden mit den Strahlmitteln gezielt behandelt. Sie kommen
beispielsweise zum Einsatz, um Bodenflächen anzurauen und rutschfest zu machen,
Oberflächen für eine anschließende Lackierung vorzubereiten oder als finale
Veredelung. Anwendung finden sie unter anderem auch bei Fahrzeugteilen,
Dekorationsartikeln oder Brillengestellen - Produkte die in großen Mengen
hergestellt werden.
Das hochwertige
Material wird weltweit vertrieben. Am Standort Hattingen arbeiten derzeit 55
Mitarbeitende. Das Unternehmen gehört zu einer größeren Holding. In Hattingen
werden zudem neue Produkte entwickelt und getestet, außerdem befindet sich dort
eine eigene Gießerei. Im Gespräch mi der Unternehmensleitung wurde deutlich,
dass auch Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen. So konnte
der CO₂-Ausstoß in den vergangenen Jahren durch neue Technologien und
Energieeinsparungen deutlich reduziert werden. Das Unternehmen nutzt grünen
Strom.
Bürgermeisterin
Melanie Witte-Lonsing zeigt sich beeindruckt von der Innovationskraft des
Unternehmens: „Dass in Hattingen Unternehmen ansässig sind, die weltweit
Strahlkraft besitzen, ist beeindruckend und wird oft erst bei einem Besuch
wirklich deutlich. Gerade deshalb ist mir der persönliche Kontakt so wichtig.
Er ist ein wesentlicher Baustein erfolgreicher Wirtschaftsförderung. Der Dialog
schafft Vertrauen – und dieses Vertrauen ist die Grundlage für eine starke
Partnerschaft zwischen Stadt und Unternehmen. Davon profitiert die gesamte
Stadtgesellschaft.“
Foto Stadt
Hattingen: Marc Hidde, Melanie Witte-Lonsing, Martin Serres, André Hahn.