Gebrochene und marode Holzbohlen

Gesperrter Fußweg an Eisenbahnbrücke

Stadt warnt vor Vandalismus und Missachtung der Absperrungen

Hattingen/Ruhr. Seit September vergangenen Jahres ist der Fußweg entlang der S-Bahnbrücke unterhalb der Königsteiner Straße gesperrt. Grund sind mehrere gebrochene und morsche Holzbohlen, die eine sichere Nutzung des Weges nicht mehr gewährleisten. Um Passantinnen und Passanten zu schützen, hat die Stadt Absperrungen und entsprechende Beschilderungen eingerichtet. Dennoch müssen Mitarbeitende der Stadt bei Kontrollen immer wieder feststellen, dass diese Sicherheitsmaßnahmen missachtet werden. Insbesondere in den vergangenen Wochen häufen sich die Vorfälle: Absperrungen werden aufgebrochen, Verkehrsschilder in Böschungen oder Gebüsche geworfen und Absperrbarken sogar entwendet.

Absperrung am Weg, der zur Eisenbahnbrücke führt „Wir sind verpflichtet, für die Sicherheit zu sorgen. Wer Absperrungen beschädigt oder entfernt, handelt nicht nur ordnungswidrig, sondern gefährdet andere Menschen“, betont die Stadtverwaltung. „Dieses Verhalten ist nicht hinnehmbar.“ Alle zwei Wochen kontrollieren Mitarbeitende der Stadtbetriebe die Situation vor Ort. Dabei entsteht ein erheblicher zusätzlicher Aufwand, wenn Absperrungen wieder eingesammelt, ersetzt und ordnungsgemäß aufgebaut werden müssen. „Immer wieder finden wir Schilder im Gebüsch oder fehlende Barken vor. Dann beginnt unsere Arbeit von vorn. Das ist Zeit, die uns an anderer Stelle fehlt", so ein Mitarbeiter der Stadtbetriebe. Die Stadt zeigt Verständnis für die Einschränkungen: „Uns ist bewusst, dass der Weg für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Verbindung zwischen Winz-Baak und der Innenstadt darstellt. Die Sperrung bedeutet für viele einen deutlichen und unbequemen Umweg.“ Dennoch appelliert die Verwaltung eindringlich, den gesperrten Bereich nicht zu nutzen.

Wann der Weg saniert und wieder freigegeben werden kann, ist derzeit noch unklar. Die Sanierung ist aufwendig und umfasst neben dem Gehweg auch Teile der Brückenkonstruktion sowie die Geländer. Entsprechende Maßnahmen können erst nach umfassenden Ingenieurplanungen umgesetzt werden. Für die Haushaltsjahre 2026/2027 wurden Mittel für die Sanierung beantragt.

Die Brücke befindet sich im Eigentum der DB InfraGO AG. Die Stadt Hattingen ist für die Unterhaltung des über eine Konsole an der Eisenbahnbrücke befestigten Gehwegs zuständig.

Bitte wählen Sie Ihre Cookie-Präferenzen: