Mehr Räder, neue Stationen, neuer Betreiber
Hattingen/Ruhr.
Das Bikesharing-Angebot „metropolradruhr“ in Hattingen wird
ausgebaut: Ab April 2026 übernimmt das dänische Unternehmen Donkey Republic den Betrieb und
erhöht das Angebot von bislang 50 auf 55 Räder sowie von zehn auf
13 Stationen im Stadtgebiet.
Seit dem Start im
September 2024 wurden die Leihräder in Hattingen mehr als 1.500 Mal
genutzt. „Die Nachfrage entwickelt sich positiv. Besonders die
Verbindungen zwischen den beiden S-Bahnhöfen und dem LWL-Museum
Henrichshütte sowie zur Station Raabestraße in der Südstadt sind
stark gefragt“, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch touristische
Fahrten nehmen nach Beobachtung der Stadt zu.
Mit dem
Betreiberwechsel werden auch die Standorte überprüft und angepasst.
Zwei bislang weniger stark frequentierte Stationen im Stadtteil
Winz-Baak werden zusammengelegt und an einen attraktiveren Standort
verlegt. Eine frei werdende Station geht in einen bislang noch nicht
versorgten Stadtteil. „Nach eineinhalb Jahren Praxiserfahrung
können wir das System gezielt weiterentwickeln und an das
tatsächliche Nutzungsverhalten anpassen“, heißt es aus dem
Rathaus. Die neuen Räder verfügen über acht Gänge und einen
Transportkorb. Neu ist zudem die digitale Steuerung des
Felgenschlosses per App. Ein Umstieg auf die neue Donkey-Republic-App
ist für alle Nutzerinnen und Nutzer erforderlich.
Mit dem
Anbieterwechsel ist auch der Umstieg auf eine neue App erforderlich,
um das System nutzen zu können. Im Standardtarif zahlen Nutzerinnen
und Nutzer 1 Euro pro Stunde. Im Monatstarif (7,50 Euro) sowie im
Jahrestarif (60 Euro) sind jeweils 60 Freiminuten pro Tag enthalten.
Für Studierende werden erneut Sonderkonditionen angeboten.
Für ein volles
Betriebsjahr entstehen der Stadt Hattingen Kosten in Höhe von rund
13.000 Euro.