Ausstellungscontainer am Untermarkt
Haus der Geschichte NRW. Vom 14. bis zum 22. März 2026 ist das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit seiner mobilen Ausstellung „MuseumMobil. Wir suchen Ihre NRW-Geschichte“ zu Gast in Hattingen. Der Ausstellungscontainer macht auf dem Untermarkt Station und ist täglich von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.
Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, Geschichten aus Nordrhein-Westfalen zu entdecken und sich aktiv zu beteiligen. Mit eigenen Erinnerungsstücken und persönlichen Geschichten können Bürgerinnen und Bürger am Aufbau der Sammlung des neuen Museums zur nordrhein-westfälischen Landesgeschichte in Düsseldorf mitwirken.
Begleitend zur Ausstellung finden mehrere Veranstaltungen in Hattingen statt:
Die Eröffnung am Freitag, 13. März um 17 Uhr in der Stadtbibliothek Hattingen startet mit einer Podiumsdiskussion „Hattingen 1987 – Der Kampf um die Henrichshütte“. Über 130 Jahre lang wurde in der Henrichshütte Eisen und Stahl produziert. Hier entstanden unter anderem Schienen, Turbinenwellen, Granaten und Bauteile für die Weltraumindustrie. Als in den 1980er-Jahren die Schließung des Werks drohte, protestierte die gesamte Stadtgesellschaft. Zur Eröffnung von MuseumMobil im Ennepe-Ruhr-Kreis sprechen Christina Flügge von den „Mönninghoff-Frauen“, der ehemalige IG-Metall-Jugendvertreter Bernd Lauenroth, Anne Prinz von der Fraueninitiative Hattingen sowie die Historikerin Alicia Gorny über das schicksalhafte Jahr 1987 und einen Protest, der deutschlandweit Beachtung fand. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 18. März geht es um 18 Uhr mit der Szenischen Lesung „Stell dir vor! Comics über die Nachkriegszeit“ in der
Spinnerei, Krämersdorf 3 weiter. Die Graphic Novel „Stell dir vor! Comics über die Nachkriegszeit“ erzählt von persönlichen Schicksalen und dem Leben in Deutschland nach 1945. Bei der szenischen Lesung berichten die Illustratoren Tobi Dahmen und Julia Bernhard sowie der Autor Volker Schmitt anhand von Alltagsgegenständen von Wiederaufbau, Hoffnung und Verdrängung.
Am Samstag, 21. März findet von 14 bis 17 Uhr der große Sammeltag im Stadtmuseum Hattingen statt. Am „Sammelsamstag“ lädt das Haus der Geschichte NRW alle Einwohnerinnen und Einwohner des Ennepe-Ruhr-Kreises ein, sich mit einem persönlichen Objekt am Aufbau der Museumssammlung zu beteiligen. Gesucht werden überraschende und bewegende Geschichten aus der Zeit nach der Landesgründung Nordrhein-Westfalens im August 1946. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Geschichte NRW sprechen vor Ort mit Besucherinnen und Besuchern über ihre Erinnerungsstücke und die damit verbundenen Geschichten aus Hattingen und Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Projekt MuseumMobil gibt es unter www.hdgnrw.de.