Neue Bäume an der Grundschule Heggerfeld

Vier neue Bäume für die Grundschule Heggerfeld

Stadt Hattingen pflanzt insgesamt 21 klimaresiliente Stadtbäume

Hattingen/Ruhr. Mehr Schatten, besseres Stadtklima und zukunftsfähige Grünflächen: Auf dem Schulhof der Grundschule Heggerfeld werden derzeit vier neue Spitzahorne gepflanzt. Die rund fünf Meter hohen Bäume finden ihren Platz nahe des Sandkastens – und sind Teil eines größeren Begrünungsprogramms im gesamten Stadtgebiet. Während die Garten- und Landschaftsbauer trotz anhaltenden Regens Baumgruben ausheben, Substrat einbringen und die jungen Bäume mit Stützpfählen sichern, verfolgt die Stadt ein langfristiges Ziel: Insgesamt 21 neue Stadtbäume wurden in den vergangenen Monaten gepflanzt – unter anderem an der August-Bebel-Straße, am Luisenplatz, in der Regerstraße sowie an der Blankensteiner Straße.

Verwaltung und GartenlandschaftsbauerMöglich werden die Neupflanzungen durch das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (NKK), das nicht nur für die Pflanzung von Stadtbäumen gedacht ist, sondern auch die naturnahe Umgestaltung von Grünflächen ermöglicht. Mit dem Programm gibt es eine Förderung von knapp 1,2 Millionen Euro für Hattingen.

„Die größte Herausforderung ist es, geeignete Standorte zu finden“, erklärt Alexander Poggenpohl vom Fachbereich Tiefbau. „Jeder Baum benötigt ein durchdachtes Pflanzumfeld mit ausreichend Wurzelraum – wir arbeiten hier mit einem Volumen von rund zwölf Kubikmetern pro Baum.“ Ziel sei es, robuste und klimaresiliente Arten zu wählen, die langfristig zum Stadtklima beitragen. „Und auch die Schülerinnen und Schüler profitieren von der Maßnahme, denn im Sommer entsteht hier ein schattiger Aufenthaltsbereich.“

Baum wird eingehoben.Neben den Neupflanzungen plant die Stadt weitere Maßnahmen auf dem Schulgelände: In den Sommerferien sollen die bestehenden Baumscheiben vergrößert und ökologisch aufgewertet werden. Vorgesehen ist, versiegelte Flächen zu entfernen, um den Bäumen bessere Wachstumsbedingungen zu ermöglichen. „Wir möchten den Boden entsiegeln und den vorhandenen Bäumen dauerhaft Entwicklungsspielraum geben“, so Poggenpohl. Künftig sollen die Baumscheiben einen Durchmesser von drei bis vier Metern erreichen.

Weitere Baumpflanzungen sind bereits für den Herbst vorgesehen. „Wichtig ist, dass Standorte und Baumarten so gewählt werden, dass Bäume langfristig erhalten bleiben können“, betont Poggenpohl. „Nur wenn ausreichend große Baumscheiben vorhanden sind, können sich die Wurzeln ausbreiten und der Baum stabil wachsen. Gerade in dicht bebauten Bereichen ist es anspruchsvoll, geeignete Flächen für mehrere Bäume zu finden.“ Stichwort Baumpflanzungen: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 40 Bäume, losgelöst von der Fördermaßnahme, durch die Stadt Hattingen gepflanzt. Dazu gehören zahlreiche Ersatzpflanzungen für entfallene Bäume sowie Neupflanzungen.

Umgesetzt wurden die Pflanzarbeiten an der Grundschule Heggerfeld von Gartenbau Reuter e.K. aus Hattingen.



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