Verwaltungsspitzen schärfen in Witten die gemeinsame Vision
Hattingen/Ruhr. Die
IGA 2027 ist in Witten, Hattingen, Wetter (Ruhr), Herdecke und Hagen
bereits an vielen Stellen zu sehen und zu hören. Für alle Städte
bringt die Vision mit dem Namen „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“
viele spannende Veränderungen mit sich.
Um den gemeinsamen
Blick auf die große Vision noch einmal zu schärfen, kamen am
Montag, 13. April, auf Einladung von Wittens Bürgermeister Dirk
Leistner zahlreiche Menschen in Witten zusammen: Zu gemeinsamen
Workshops trafen sich im Haus Witten die Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister sowie die Verantwortlichen aus den kommunalen
Verwaltungen für Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Touristik und
Stadtmarketing.
Teamgeist im
Mittleren Ruhrtal: Gemeinsame Arbeit an der Mega-Idee
Als
„Projektgemeinschaft Mittleres Ruhrtal“ tauschten sich die
Teilnehmenden nicht nur über den aktuellen Stand jedes einzelnen
Projektes aus: Sie blickten auch auf das große Ganze, auf den
gemeinsamen einzigartigen Landschaftsraum, den die Städte zu einer
attraktiven Freizeit-, Kultur- und Tourismuslandschaft entwickeln
wollen.
„So
eine große Idee
wie die IGA gelingt nur als engagierte interkommunale
Zusammenarbeit“, betonen
die Stadtspitzen. „Dafür
braucht es jede einzelne Stadt, und natürlich die IGA GmbH, die
Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises sowie weitere regionale
Akteure, wie den RVR und die Ruhr Tourismus GmbH. Schließlich soll
die IGA 2027 und darüber hinaus für die Menschen der Region und für
Besuchende etwas ganz Besonderes werden.“
Die zentralen
Projekte sind die ‚Ruhrfenster‘, wie zum Beispiel das SeeBad
Hengstey in Hagen, die Zeche Nachtigall in Witten, das Koepchenwerk
in Herdecke, die Burgruine Freiheit in Wetter oder der Gethmannsche
Garten in Hattingen. Diese Orte entlang der Ruhr werden, wie bei
einer Perlenkette, mit den ‚Ruhrbändern‘ verbunden, zum Beispiel
über den RuhrtalRadweg oder den Ruhrtalsteig.
Gemeinsamer
Auftakt im Frühjahr 2027 – und das „Wir“ soll wachsen
Damit die
außergewöhnliche interkommunale Zusammenarbeit auch öffentlich
sichtbar wird, ist unter anderem eine gemeinsame Auftaktveranstaltung
im Frühjahr 2027 geplant. Die verschiedenen Veranstaltungen der
Städte im Jahresverlauf werden eng aufeinander abgestimmt. Dazu
kommen gemeinsam getragene Veranstaltungen mit überregionaler
Strahlkraft im Ausstellungsjahr. Bereits im laufenden Jahr wird das
Mittlere Ruhrtal in einem gemeinsamen Info- und Aktionsstand auf den
etablierten Stadtfesten der Region präsentiert.
Mit der gemeinsamen
Standortbestimmung am 13. April unterstreichen alle Beteiligten auch,
dass sie die enge Interkommunale Zusammenarbeit über die IGA hinaus
fortzusetzen wollen. „Unsere
Vision ist, die gemeinsame touristische Entwicklung der Region
voranzubringen und mit Weitblick an einer räumlichen
Entwicklungskonzeption 2035+ für das Mittlere Ruhrtal zu arbeiten“,
sagt Hattingens
Bürgermeisterin Melanie
Witte-Lonsing.
Foto
Stadt Hattingen: Bürgermeister und Bürgermeisterinnen sowie Verantwortliche
Planer der beteiligten Städte.