Die Kita-Boxen machen sich auf den Weg in die Einrichtungen

Aus der Box in den Kopf

Stadtbibliothek unterstützt Kitas bei der Sprachförderung

Hattingen/Ruhr. Fünf Kisten prall gefüllt mit Bilderbüchern, Spielen, TipTois und vielen weiteren Medien rund um das Thema Sprachförderung im Kleinkindalter. Alle sind fertig gepackt und warten auf ihre Reise. Die Stadtbibliothek hat gemeinsam mit der Sparkasse Hattingen das Projekt „Aus der Box in den Kopf“ ins Leben gerufen. Dabei werden die städtischen Familienzentren ab sofort regelmäßig mit den individuell gefüllten Kisten versorgt. Einmal im Quartal rotieren die Boxen und jede Kita erhält neuen Lesestoff.

Ein besonderer Service: Die Medienkisten werden vom ADFC Hattingen per Lastenrad umweltfreundlich von A nach B transportiert, ein wortwörtlicher Wissens- und Bildungstransport.

Die Kitaboxen sind fertig gepackt„Wir freuen uns, dass die Sparkasse uns bei diesem wichtigen Projekt zur Sprachförderung unterstützt. Wir möchten ein barrierefreies Angebot schaffen, um möglichst viele Kinder in Sachen Spracharbeit zu erreichen“, sagt Anke Link, Leiterin der Stadtbibliothek. Ob das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern, ein Lied zum Start in den Kindergartentag oder auch digitale Medien austesten: All das stärkt das sprachliche Verständnis und das Ausdrucksvermögen der Kinder. Das findet auch Torsten Grabinski von der Sparkasse Hattingen. „Ein wesentlicher Baustein, um die Bildungschancen von Kindern frühzeitig zu fördern, ist die gezielte Sprach- und Leseförderung. Dazu wollen wir einen Teil beitragen und unterstützen das Projekt gerne.“

Die Kooperationspartner für das Kitabox-Projekt sind die Familienzentren Nordstraße, Brucknerstraße, Südstadt, Holthausen und die TEK Postsraße.

Foto: Die Medienboxen finden ihren Weg per Lastenrad in die städtischen Familienzentren. (V.l.n.r. Torsten Grabinski, Sparkasse Hattingen, Andrea Tiggelbeck-Glaser, Familienzentrum Holthausen, Robert Dedden, ADFC, Bettina Beul, Familienzentrum Nordstraße, Dagmar Franke-Reuter, TEK Poststraße, Heike Bein, Anke Link sowie Beatrix Stracke von der Stadtbibliothek.

Bitte wählen Sie Ihre Cookie-Präferenzen: