Kinder verschiedener Nationalitäten und Hautfarben

Ankommen leicht gemacht

Stadt sucht Ehrenamtliche für Integrationsarbeit

Hattingen/Ruhr. Gemeinsam spielen, basteln, Ausflüge in Hattingen organisieren und dabei vor allem eins ermöglichen: Deutsch lernen und in der neuen Heimat ankommen. Seit nun sechs Jahren werden die Kinder in der städtischen Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete Werksstraße ehrenamtlich betreut. „Ohne engagierte Bürgerinnen und Bürger wäre die Integrationsarbeit, die in Hattingen sehr gut funktioniert, so nicht möglich. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung und hoffen, dass sich mehr Leute dem Ehrenamt anschließen“, erklärt Sandra Vorkötter von der städtischen Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten und Integration. Aktuell besteht das Betreuungsteam aus zwei Frauen, die bisher an zwei Tagen die Woche vor Ort sind und sich um die Kinder kümmern. „Wir suchen weitere Unterstützung, um unser Angebot zu stärken und noch weitere Aktivitäten für die Kinder anbieten zu können. Interessierte sollten in erster Linie aufgeschlossen, freundlich und zuverlässig sein sowie Spaß im Umgang mit Kindern haben“, so Sandra Vorkötter.

Auch die Flüchtlinge aus der Ukraine haben für zusätzlichen Bedarf bei der ehrenamtlichen Unterstützung in Hattingen gesorgt. Das Kontaktcafé im Bürgerzentrum Holschentor ist beispielsweise eine Anlaufstelle, wo sich Ehrenamtliche mit Geflüchteten aus der Ukraine und anderen Krisengebieten vernetzen und austauschen können. Möglich ist das jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr, Talstraße 8. „Auch hier würden wir uns über weiteren Zuwachs an Ehrenamtlichen freuen. Einige der schon tätigen Helferinnen und Helfern sind privat sehr eingespannt, sodass ein regelmäßiges Aushelfen nicht immer und vor allem nicht regelmäßig möglich ist“, erklärt Sandra Vorkötter.

Außerdem hat die Stadt auf ehrenamtlicher Basis einen Deutschkurs für die Geflüchtete aus der Ukraine organisiert, der zurzeit montags, mittwochs und freitags von jeweils 16.30 bis 18 Uhr sowie samstags von 10.30 bis 13 Uhr in der Flüchtlingsunterkunft in der Nierenhofer Straße 10 stattfindet. Auch hier lautet die Devise: Helfende Hände sind gern gesehen.

Interessierte können sich telefonisch unter (02324) 204 3151 melden oder eine Mail an oder senden.

Foto: Pixabay

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