Schmucke Plätze in Welper werden aufpoliert

Bürgerinnen und Bürger können mitgestalten

Hattingen/Ruhr. Neue Bänke zum Verweilen, klimagerechte Bepflanzungen vornehmen und den vorhandenen Wegen neue Strukturen verleihen, ohne den historischen Charakter außer Acht zu lassen: Das und noch vieles mehr ist in der Gartenstadt Hüttenau geplant, um das Erscheinungsbild der Wohnsiedlung aufzuwerten. Ziel ist es, durch kleinere Veränderungen und bauliche Anpassungen die Qualitäten von öffentlichen Quartiersplätzen in der Gartenstadt stärker herauszuarbeiten. Konkret geht es um die beiden Schmuckplätze Bebelsplatz und Luisenplatz sowie die platzähnlichen Straßenaufweitungen Lange Horst und Fritz-Elbert-Ring. Passieren soll das im Rahmen des Stadtumbaus Welper.

Planungen am BebelsplatzMitsprache haben bei den Planungen der Stadt auch die Bürgerinnen und Bürger. Dazu konnten sich Interessierte in den vergangenen Wochen bei verschiedenen Informationsveranstaltungen vor Ort einen besseren Eindruck von den Plänen der Stadtverwaltung machen sowie Ideen und Anregungen austauschen und diskutieren.

„Wir freuen uns über die rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Neben dem Haus- und Hofflächenprogramm in der Gartenstadt ist die Aufwertung der Schmuckplätze ein wichtiges Projekt im Rahmen des Stadtumbaus Welper. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen vor Ort mit ins Boot geholt werden, die von der Aufwertung der Aufenthaltsqualität an den öffentlichen Plätzen profitieren“, so Baudezernent Jens Hendrix.

So wurde die Zahl der für den Be­belplatz geplanten Bänke auf Bitte der Bürgerinnen und Bürger reduziert. Sehr kontrovers waren die Anregungen zum Luisenplatz. Hier ergab die Bürgerschaftsbeteiligung le­diglich eine Verbesserung des Erscheinungsbildes durch Pflegeschnitt und neue Bepflanzungen. Auf eine Neugestal­tung des Platzes soll verzichtet werden.

Kommende Woche, am 7. September, sind die Planungen zu den Schmuckplätzen Thema im Ausschuss „Bauen und Wohnen“, wo die Stadt die grundsätzlichen Planungen und die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in einer Vorlage zum Beschluss der Politik präsentieren wird. Voraussetzung für die Gestaltung der Plätze ist eine Förderung durch Städtebaufördermittel des Bundes und des Landes NRW.

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