Kommunikation unter Künstlerfreunden

Jubiläumsausstellung im Stadtmuseum

Hattingen/Ruhr. Zum 20-jährigen Bestehen des Stadtmuseums in Blankenstein wartet auf die Besuchenden ab Samstag, den 11. September eine ganz besondere Ausstellung. Das vielfältige Feld der Kunst steht im Mittelpunkt der Ausstellung sowie die Überlegung, wie einzelne Objekte in einem Raum für sich und in der gesamten Betrachtung miteinander harmonieren und aufeinander einwirken können: Kurz. Wie korrespondieren sie miteinander? Daraus ergibt sich Titel der Wechselausstellung „Korrespondenzen. Thomas Koch und Künstlerfreunde“, die noch bis zum 5. November 2021 im Stadtmuseum zu bewundern ist.

Wie der Titel schon vermuten lässt, ist eine wichtige Säule der Ausstellung der Hattinger Künstler Thomas Koch, der die Ausstellung sowohl als Künstler als auch als Kurator begleitet und betreut. „Ich freue mich ein Teil dieses Projekts zu sein. Das Stadtmuseum ist für mich eine Institution in Hattingen und hat viel zu bieten“, betont Thomas Koch. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass auch internationale Werke ihren Platz in der Ausstellung finden. „Wir wollten der Besonderheit des Anlasses Ausdruck verleihen und auch internationale Künstlerinnen und Künstler an dem Projekt teilhaben lassen. So ist auch der Arbeitstitel entstanden und zu verstehen“, erklärt Thomas Koch.

„Wir möchten, dass die Menschen durch unsere Ausstellung gehen und auf eigene Faust Bezüge unter den einzelnen Werken feststellen und sich ihre eigenen Gedanken machen, warum wir uns für bestimmte Anordnungen entschiedenen haben. Der Ausstellungsraum soll dabei auch jedem einzelnen Werk Raum verschaffen. Jedes soll für sich wirken, kann aber gleichzeitig auch in Verbindung mit den anderen treten. Eine wirklich spannende Entdeckungsreise“, freut sich Gudrun Schwarzer-Jourgens, Leiterin des Stadtmuseums.


Neben Thomas Koch sind noch Marie-France Gorens, Tonneke Sengers, Alex Klein, Karl Kriebel und Guido Zehetbauer-Salzer Teil der Ausstellung. Thomas Koch hat für die Ausstellung die Rolle des Kommunikators übernommen. „Ich habe versucht, auf die Arbeiten der anderen zu reagieren. Meine Stücke sind somit speziell für diese Ausstellung entstanden und verdeutlichen auch meinen persönlichen Werdegang als Künstler.“ Besucherinnen und Besucher können sich auch auf abwechslungsreiche Darstellungsformen freuen, denn es sind einige Disziplinen vertreten: Relief-Arbeiten, Zeichnungen, Metall-Arbeiten aber auch Skulpturen sind Teil der Ausstellung. Eine Gemeinsamkeit aller Werke: sie befassen sich mit Formen und Räumen. „Die Idee für die Ausstellung, der Prozess der Gestaltung aber auch die Vorbereitungen hier vor Ort haben einen gemeinsamen Nenner, nämlich dass wir von Beginn an sehr offenen für alle potenziellen Entwicklungen während der Arbeit waren. Das möchten wir im Endergebnis auch an die Besucherinnen und Besucher weitergeben und sind gespannt, welche Perspektive jeder einzelne Betrachter mit einfließen lässt“, so Gudrun Schwarzer-Jourgens.


Interessierte können sich ab Samstag, den 11. September einen eigenen Eindruck von „Korrespondenzen. Thomas Koch und Künstlerfreunde“ machen. Das Museum ist montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Nachweis nach der 3G-Regel über geimpft, genesen oder getestet muss vorgelegt werden.

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