Werksstraße erhält neue Fahrbahn

Während der Sanierung gilt eine Einbahnstraßenregelung

Hattingen/Ruhr. Ab sofort wird die Werksstraße saniert. Der vorhandene Fahrbahnbelag der maroden Straße wird dabei gefräst und die Straße wird neu asphaltiert. In den kommenden Jahren soll die umfangreiche Erneuerung der Straße Am Büchsenschütz erfolgen und hierfür wird die Werksstraße als Umleitungsstrecke benötigt. Der momentane Zustand der Werksstraße lässt eine solche zusätzliche Belastung nicht zu. Aus diesem Grund muss die Fahrbahn der Werksstraße vorab durch eine „Fahrbahnertüchtigung in Asphaltbauweise“ saniert werden. Da die Werksstraße im Anschluss an den Büchsenschütz ebenfalls saniert werden sollte, wurde diese Lösung gewählt und die Arbeiten an der Werksstraße wurden vorgezogen.

Die Fahrbahn der Werksstraße vom Kreisverkehr bis zur Tennisanlage weist erhebliche Unebenheiten, Rissbildungen und Substanzverluste auf. Über die letzten Jahre häuften sich die Beschwerden von Anliegern und Bürgerinnen und Bürgern. Sie kritisieren den mangelhaften Fahrkomfort und eine eingeschränkte Fahrsicherheit. Dieser Zustand soll durch die Fahrbahnertüchtigung verbessert werden. Möglichst viele Straßenmängel, wie Unebenheiten, Spurrinnen und Entwässerungsmissstände sollen im Zuge der Baumaßnahme beseitigt werden.

Während der Sanierungsarbeiten gilt eine Einbahnstraßenregelung. Der Verkehr wird vom Kreisverkehr in Richtung Tennisanlage geführt. Auch der Radverkehr soll bei der Sanierung berücksichtigt werden. Der Auftrag an die beauftragte Baufirma beläuft sich auf rund 110.000 Euro. Insgesamt sollen 5.300 Quadratmeter Fahrbahn ertüchtigt und mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen werden.

Als Erstes wird die Fahrbahnhälfte mit den ungeraden Hausnummern vom 7. bis 13. September saniert und anschließend vom 14. bis 20. September die Fahrbahnhälfte mit den geraden Hausnummern. Nach Fertigstellung der Asphaltsanierung soll die Fahrbahn einen markierten Radfahrstreifen erhalten. In welcher Form der Radfahrstreifen realisiert wird, entscheidet der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss am 15. September. Die Stadt schlägt hierfür Schutzstreifen für den Radverkehr in zwei verschiedenen Varianten vor.

Während der Durchführung der Sanierungs- und Markierungsarbeiten ist ein Parken im öffentlichen Raum für die Fahrzeuge nicht möglich. Auch Anlieferungen sind während der Sanierungsarbeiten der jeweiligen Fahrbahnhälfte in der Zeit von 7 bis 18 Uhr nicht möglich.

Die Asphaltschicht wird mit einem Haftkleber angesprüht. Dieser darf nicht begangen oder befahren werden, da sich der Kleber an Schuhen und Reifen anhaftet und zu Verunreinigungen führt. Auch Fahrzeuge oder abgestellte Materialien im unmittelbaren Randbereich der Maßnahme auf den Privatgrundstücken müssen entfernt werden, da feiner Frässtaub und Haftkleber ebenfalls zu Verschmutzungen führt.


Symbolbild: Pixabay

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