Neue bundesweite Corona-Schutzmaßnahmen

Stadt wartet auf Landesverordnung

Hattingen/Ruhr. Im Rahmen der gestrigen Bund-Länder-Konferenz wurden weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für den Monat November beschlossen. Da eine aktuelle Corona-Schutzverordnung der Landesregierung NRW noch nicht vorliegt, kann die Stadtverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Informationen zu den einzelnen Regeln und der daraus resultierenden Konsequenzen für Hattingen bereitstellen.

In einem Beschlusswort der Bundesregierung heißt es, dass ein Großteil der Freizeitgestaltung in den nächsten Wochen nicht wie gewohnt stattfinden kann. Dazu gehört beispielsweise, dass Kultur- und Freizeiteinrichtungen, wie Theater oder Konzerthäuser, sowie Hallenbäder und Fitnessstudios geschlossen werden. Auch die Gastronomiebetriebe gehören dazu. Die Bürgerinnen und Bürger werden dazu angehalten, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit dürfen sich maximal zehn Personen aus zwei verschiedenen Haushalten gemeinsam treffen.

Die neuen Maßnahmen haben das oberste Ziel, die Infektionsdynamik unterbrechen, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

„Die wichtigste Priorität liegt darin, die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus zu minimieren. Die Risikogruppen müssen weiterhin geschützt werden. Das kann nur passieren, indem jeder von uns Verantwortung übernimmt und vor allem soziale Kontakte in den nächsten Wochen meidet“, betont Bürgermeister Dirk Glaser.

Sobald der Stadtverwaltung konkrete Informationen vorliegen, werden die Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der Stadt unter www.hattingen.de informiert.

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