Lob für Kinderbetreuung in der Corona-Krise

Auch die Kinder, die nicht in die Kitas konnten, wurden mit einbezogen

Hattingen/Ruhr. Lob und Dank spricht die Stadtspitze allen Beteiligten aus, die sich in schweren Zeiten um die or­ganisierte Kindertagesbetreuung in Hattingen eingesetzt haben und noch immer allen Widrigkeiten zum Trotz einsetzen. Sozial- und Familiendezernent Matthias Tacke: „Unterstützt von der gesamten Stadtverwaltung bringen sich die Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen sehr engagiert, mit Enthusiasmus und viel Herz jeden Tag aufs Neue ein!“

Mitte März 2020 wurde die Corona-Pandemie für die Kinder und die Mitarbeitenden in der Kinder­tagesbetreuung spürbar. Durch das Betretungsverbot geriet die auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtete Welt der Kleinsten ins Wanken, denn Freundschaften wurden unterbrochen und lieb­gewonnene Rituale, sowie große Teile an Tagesstruktur fielen weg.

Dirk Achenbach, Fachbereichsleiter für Jugend, Familie und Sport: „Es machte sich Ratlosigkeit, Ir­ritation und auch Angst breit. Als die Kindertagesbetreuungsangebote zumindest für einen Teil der Kinder wieder geöffnet, wurden, gab es mehr Fragen als Antworten. Infektionsschutzvorgaben und Mindestabstände mussten eingehalten werden. Es gab Masken, Desinfektionsmittel, „Bring- und Abholschleusen“ und mehr. Die Mitarbeitenden und die Tagespflegepersonen haben hier umsichtig, problemorientiert und vor al­lem pragmatisch zum Wohle der Kinder gehandelt. Ich bin sehr beeindruckt von der Leistungsbereit­schaft!“

Nicht nur Organisationstalent und Flexibilität sind gefordert, sondern auch fundierte pädagogische Kenntnisse, um die Ängste, Irritationen, Fragen und Befürchtungen der Kinder aufzufangen. Matthias Tacke: „Hier sind Herz und Verstand gleichermaßen gefordert! Im Mittelpunkt stehen die Kinder und der Anspruch den Kleinsten ein gutes, sicheres und vertrautes Umfeld zu bieten.“

Nicole Böker, Abteilungsleiterin: „Auch die Kinder, die nicht mehr die vertraute Umgebung aufsu­chen konnten, behielt man im Blick und bezog sie ein. Es wurden Bastelpakete verteilt, telefonisch Kontakt gehalten, es wurden Briefe geschrieben und lösungsorientiert nach Wegen gesucht, allen Kindern etwas an Vertrautem zu bieten. Ein toller Einsatz!“

Auch die Mitarbeitenden der allgemeinen Stadtverwaltung haben engagiert und zuverlässig die im­mer neuen Herausforderungen gemeistert. So musste Material beschafft und die bisweilen täglich eingehenden neuen Vorschriften und Erlasse mussten umgesetzt werden. Lob gibt es auch für über alle Träger hinweg gute Zusammenarbeit.

Matthias Tacke. „Alle Beteiligten hatten zum Ziel, in dieser schwierigen Zeit das Optimale und Bestmögliche für die Kinder herauszuholen und viele gingen hierfür bis an die Grenze der Belast­barkeit. Alle arbeiten daran unsere Kleinsten in Hattingen in dieser besonderen Situation zu beglei­ten, zu stärken und zu unterstützen.“

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