Weitere Kontakteinschränkung

Landesregierung NRW erlässt neue Rechtsverordnung

Hattingen/Ruhr. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat eine Rechtsverordnung erlassen, in der sie landesweit die Ansammlungen von mehr als zwei Personen verbietet. Ausgenommen werden Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Die schärferen Regeln gelten ab Montag, 23. März, bis zum 19. April, dem Ende der Osterferien. Die Sanktionen bei Verstößen gegen die Regelungen der neuen Rechtsverordnung sind im Bußgeldkatalog des Landes NRW geregelt.

Auch hat die Landesregierung beschlossen, dass Dienstleistungen mit unmittelbarem Kundenkontakt, beispielsweise im Frisörsalon, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudio, nicht mehr angeboten werden dürfen.

"Wir werden in Hattingen genau beobachten, ob das Kontaktverbot und alle anderen Vorschriften eingehalten werden“, so Bürgermeister Dirk Glaser. „Nachdem, was ich am Wochenende beobachtet habe, bin ich zuversichtlich, dass sich die Bürgerinnen und Bürger an diese Regeln halten. Die meisten sind zuhause geblieben und ich habe keine Menschenansammlungen feststellen können. Sollte sich das ändern, werden weitere Einschränkungen folgen müssen.“

Weitergehende oder abweichende Regelungen von der Rechtsverordnung des Landes, die für Hattingen gelten, sind in der aktuellen Allgemeinverfügung zu finden. Sie beziehen sich unter anderem auf das Benutzen von Aufzügen, Schutzmaßnahmen in Arztpraxen, Umzüge und Zusammenkünfte zuhause.

Über die neuen Maßnahmen und die aktuelle Entwicklung informiert Bürgermeister Dirk Glaser in einem Video.

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