Kontaktpersonen ermittelt - Schule in Hattingen vorsorglich geschlossen


Symbolbild: Pixabay


EN-Kreis/Hattingen. Das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises hat im Laufe des Tages sieben Personen ermittelt, die engen Kontakt zu der 61-jährigen Hattingerin hatten, die an Corona erkrankt ist. Für alle wurde häusliche Quarantäne sowie ein Test angeordnet. Darüber hinaus bleibt die Realschule Grünstraße in Hattingen bis Freitag, 13. März, geschlossen.

 

Anlass: Zwei Enkelkinder der Patientin gehören zu den Kontaktpersonen und besuchen die Realschule. "Uns ist wohler dabei, den Schulbetrieb ruhen zu lassen, bis uns die Testergebnisse vorliegen", nennt Amtsärztin Dr. Sabine Klinke-Rehbein die Gründe für diese Vorsichtsmaßahme.

 

Sie betont: "Niemand in der Schule hatte - so unser Kenntnisstand heute - Kontakt mit jemanden, der an Corona erkrankt ist. Wir wollen aber an dieser Stelle auf Nummer sicher gehen. Im Sinne derjenigen, die die Schule besuchen. Aber auch mit Blick auf die Notwendigkeit, jede denkbare Übertragungskette zu identifizieren, und zu unterbrechen."

 

Um das zu erreichen, bittet sie Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte der Schule darum, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben und innerhalb der Wohnung von anderen Familienmitgliedern getrennt aufzuhalten.

 

"Dies nicht", wiederholt Dr. Klinke-Rehbein, "weil sie den Coronavirus haben, sondern weil wir nicht zu einhundert Prozent ausschließen können, dass dies sein könnte." Mehr als diese Verhaltensregel zu beachten, sei momentan neben der Bitte grundsätzlich erreichbar zu sein nicht notwendig. Sobald die Testergebnisse der Kontaktpersonen vorliegen, werde die Kreisverwaltung entscheiden können, wie es weitergeht.

 

Im Schwelmer Kreishaus rechnen die Verantwortlichen in den nächsten Tagen mit weiteren Fällen. Aus den 6 begründeten Verdachtsfällen gestern sind inzwischen 22 geworden. Weitere Testergebnisse liegen aber noch nicht vor.


Bei Fragen Bürgertelefon der Kreisverwaltung:
02333/4031449, erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr

 

Stichwort Vorbeugen

 

Der beste Weg einer Erkrankung vorzubeugen ist es, grundsätzlich grundlegende hygienische Verhaltensregeln zu beachten. Dazu zählen in die Ellenbeuge und nicht in die Hände niesen oder husten, auf das Händeschütteln verzichten, das Berühren von Augen, Nase oder Mund vermeiden sowie ein ebenso regelmäßiges wie intensives Lüften von Räumen. Ebenso wichtig ist Händehygiene im Alltag. Das bedeutet insbesondere: Gründliches Händewaschen nach Personenkontakten, nach der Benutzung von Sanitäreinrichtungen und vor der Nahrungsaufnahme sowie nach Kontakt mit Gegenständen oder Materialien in der Öffentlichkeit oder mit Erkrankten.

 

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