Änderung bei der Notbetreuung

Auch Betreuung am Wochenende und in den Osterferien

Hattingen/Ruhr. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine Änderung bei der Notbetreuung beschlossen. Ab Montag, den 23. März hat jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation, also auch unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils, einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder. Das gilt aber weiterhin nur, wenn die Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist.

Zudem soll die Notbetreuung ab Montag, den 23. März bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags zur Verfügung stehen. Auch in den Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag sollen Notfallbetreuungen eingerichtet werden. Gemeinsam mit den Schulen arbeitet die Stadt Hattingen  zurzeit an der Umsetzung der Vorgaben des Landes.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung würden nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere ernsthafte Folgen eintreten. Die nachstehende Liste lehnt sich an die Verordnung zur Bestimmung kritischer Infrastrukturen nach dem Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI-Gesetz) und wird stetig fortentwickelt:

Informationen zum Personenkreis gibt es hier.

Für die Notbetreuung ist von den Eltern ebenfalls eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorzulegen. Diese kann hier heruntergeladen werden. Das Formular muss ausgefüllt in die Kita oder Schule mitgebracht oder mittags nachgereicht werden.

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