Stadt erinnert an Corona - Schutzmaßnahmen

Stadt und Bürger stellen viele Verstöße fest

Hattingen/Ruhr. Die Stadt Hattingen hat ihre Allgemeinverfügung, in der geregelt ist, dass beim Besuch der städtischen Dienstgebäude eine Mund- Nasenbedeckung getragen werden muss, bis Ende August verlängert.

„Es gibt für uns keinen Grund von dieser Maßnahme Abstand zu nehmen. Die Entwicklung der Infektionszahlen der letzten Woche für NRW zeigt vielmehr, wie wichtig es nach wie vor ist, sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen“, betont Christine Freynik, die Erste Beigeordnete der Stadt.

In den vergangenen Tagen hat die Stadtverwaltung viele telefonische Beschwerden erhalten, dass Vorschriften zum Schutz vor Corona nicht eingehalten werden. Besonders häufig wurden Verstöße im Bereich der Gaststätten, Friseurbetriebe und Fußpflege gemeldet. Die Anrufer teilten mit, dass unter anderem Namenslisten, die notwendig sind um die Infektionsketten zurückzuverfolgen, nicht ausgefüllt wurden oder Hygienemaßnahmen, wie das Desinfizieren, nicht umgesetzt werden.

Die Schutzmaßnahmen werden nicht mehr so ernst genommen, stellt auch der kommunale Ordnungsdienst der Stadt fest. Am Wochenende mussten die Mitarbeitenden des Fachbereiches öffentliche Sicherheit und Ordnung gegen Partys im Schulenbergwald und im Gewerbe- und Landschaftspark einschreiten. Insgesamt sind jetzt rund 350 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung anhängig. Darüber hinaus wurde mindestens ebenso häufig mündlich verwarnt.

„Wir stellen fest, dass die Menschen die Maßnahmen zu ihrem und dem Schutz ihrer Mitmenschen vernachlässigen, das können wir so nicht hinnehmen und werden daher gemeinsam mit der Polizei und unserem Ordnungsdienst gezielt kontrollieren und den Hinweisen der Bürgerinnen und Bürger nachgehen“, kündigt Christine Freynik an.



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