Schulgebäude Lange Horst wird gut gerüstet

Stadt kümmert sich um Sicherheit an Gebäuden

Hattingen/Ruhr. Das Gebäude der Gesamtschule in Welper an der Langen Horst wird jetzt eingerüstet. Grund für diese Maßnahme sind keine Renovierungsarbeiten, vielmehr dient das Gerüst als Rettungsweg im Falle eines Brandes. An dem Gerüst sind Treppen angebracht, sodass die Schülerinnen und Schüler und das Lehrpersonal im Notfall das Gebäude aus allen Etagen selbständig und schnell verlassen können.

Diese Maßnahme ist vorläufig und soll der Sicherheit dienen, bis bauliche Maßnahmen zum Brandschutz im Gebäude umgesetzt wurden. Vorgesehen ist, im Gebäudeinneren unter anderem Treppenbereiche durch neue Rauchschutztüren von den Fluren abzuschirmen, sodass im Brandfall der Qualm nicht in alle Bereiche des Hauses zieht. Kleine Maßnahme, die zur Sicherheit dienen, wurden nach der sogenannten Brandverhütungsschau direkt umgesetzt. So wurde festgelegt, dass einzelne Türen nicht abgeschlossen werden dürfen, Papierkörbe im Bereich der Fluchtwege wurden entfernt und Wege für die Rettungsfahrzeuge im Außenbereich optimiert.

Die Überprüfung im Hinblick auf den Brandschutz ist ein routinemäßiger, laufender Prozess, der gemeinsam von Bauordnung und Feuerwehr im Rahmen der sogenannten Brandverhütungsschau begleitet wird. Aufgrund baulicher Änderungen, neuer Nutzungen sowie Novellierung der Rechtslage und der Einschätzung der Gefahrenpotenziale besteht regelmäßig Optimierungsbedarf, um die Sicherheit auf dem aktuellsten Stand der Technik zu bringen und zu erhöhen.

Der Aufwand für die Brandschutzmaßnahmen ist sehr unterschiedlich. Im vergangenen Jahr wurde am Gymnasium Waldstraße eine Außentreppe angebracht und weitere Maßnahmen für insgesamt 160.000 Euro veranlasst. An der Grundschule Niederwenigern wurde 2019 eine Rettungswegbeleuchtung für 4.000 Euro erneuert. Eine Absturzsicherung für 4.000 Euro wurde an der Grundschule in Bredenscheid angebracht. Auch bei der Feuer- und Rettungswache im neuen Gebäude am Wildhagen bestand Handlungsbedarf. Dort wurde die Anlage, die die Stromversorgung bei Stromausfall sicherstellt, für 8.000 Euro repariert.

Alle diese Maßnahmen sind personal- und kostenintensiv. Durch verschiedene Fördertöpfe konnten die Arbeiten mitfinanziert werden.







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