Standort Waldkita schwierig

Hattingen/Ruhr. In Niederwenigern möchte die Evangelische Kirchengemeinde einen Waldkindergarten für eine Gruppe mit zwanzig Kindern errichten. Die Suche nach einem geeigneten Standort durch die Kirchengemeinde gestaltet sich schwierig, weil zahlreiche Behörden beteiligt werden müssen und viele Vorschriften insbesondere zur Sicherheit einzuhalten sind. Daher konnte der Betrieb nicht wie geplant ab dem neuen Kita-Jahr im Wald starten. Der Wichtelwagen, ein Bauwagen zum Unterschlupf, wurde jetzt an einem vorläufigen Standort im Bereich des Justinenweges aufgestellt.


Zuvor hatte die Evangelische Kirchengemeinde zwei Standorte für die Waldkita in die engere Wahl gezogen, die aber nicht realisiert werden können: Einen im Bereich Am Kempel – der jedoch wegen Einwänden des Landschafts- und Naturschutzes der Unteren Landschaftsbehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises verworfen wurde. Ein anderer wurde auf einer Fläche im Gebiet Am Bahrenberg verfolgt. Inzwischen wurde der Bauantrag, der dafür gestellt wurde, von der Evangelische Kirche zurückgezogen. Der Grund dafür ist unter anderem, dass für die Nutzung des Gebietes zahlreiche Bäume gefällt werden müssten, damit die Kinder nicht durch eventuell herabfallende Äste zu Schaden kommen könnten. Auch eine Begutachtung der Fläche wegen Verdachts auf Kampfmittel stand noch im Raum.


Die Eltern sind über die schleppende Entwicklung enttäuscht und wenden sich an den Bürgermeister. Ein Gesprächstermin mit der Kirche und Eltern ist gesetzt. Bürgermeister Dirk Glaser versteht die Frustration, aber stellt klar: „Bei der Suche nach einem geeigneten Standort und der Umsetzung des Vorhabens haben und werden wir weiterhin die Evangelische Kirche mit all unseren Möglichkeiten unterstützen. Wir haben in der Vergangenheit die Vertreter der zuständigen Institutionen eingeladen und zu Gesprächen mit uns und der Kirche an einen Tisch geholt, um den Prozess zu beschleunigen. Wir werden auch weiterhin eng kooperieren, denn wir haben großes Interesse daran, dass der Waldkindergarten so schnell wie möglich kommt. Durch diese zusätzlichen Plätze kann die Stadt den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz im Jahr 2019/2020 erfüllen. Es ist leider so, dass insbesondere im sensiblen Außenbereich viele Aspekte abgestimmt werden müssen. Aber das ist auch gut, denn es dient der Sicherheit der Kinder.“

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