Hattingen ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“


Andreas Gehrke und Georg Hedwig freuen sich über die Rezertifizierung als "Fairtrade-Stadt". Foto: Stadt Hattingen


Hattingen/Ruhr. Die Stadt Hattingen erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch TransFair e.V. verliehen.


Bürgermeister Dirk Glaser freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Hattingen. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Hattingen dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“


2015 erhielt Hattingen von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Bürgermeister und der Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.


Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Hattingen auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.


In diesem Jahr hat die Stadt Hattingen erstmals am bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ teilgenommen. „Ziel unserer Bewerbung war es auch, zu Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und einer besseren Vernetzung mit anderen Kommunen in diesem Bereich beizutragen“, erklärt Georg Hedwig von der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Durch die Teilnahme an dem Wettbewerb hat die Stadt Hattingen einen Gutschein über eine Strategie- und Kommunikationsberatung erhalten. „Wir möchten diese Schulung dafür nutzen, das Thema Fairtrade in Hattingen noch bewusster zu machen und werden im nächsten Jahr auf die Stadtverwaltung zukommen. Wir wünschen uns für die Zukunft eine faire öffentliche Beschaffung“, erklärt Georg Hedwig.“ „Außerdem wird Georg Hedwig zu einer der nächsten Nutzersitzungen eingeladen, um zu schauen, wie wir das Holschentor – Zentrum für bürgerschaftliches Engagement noch fairer machen können“, erzählt Andreas Gehrke, Leiter der Freiwilligenagentur.


Hattingen ist eine von über 630 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de


Interessierte Mitstreiter sind bei der Fairtrade-Steuerungsgruppe willkommen. Treffen finden viermal jährlich statt. Weitere Auskünfte erteilt Georg Hedwig.



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Georg Hedwig (Steuerungsgruppe)

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Andreas Gehrke (Stadt Hattingen)

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