Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst im Erlebnisclub

Feuerwehrwagen

Symbolbild


Zwei Tage nach dem Großeinsatz im Swinger-Club in Hattingen zieht die Stadtverwaltung ein erstes Resümee der Räumung.

Am Samstagabend wurden bei einem erweiterten Rettungsdiensteinsatz zwei kollabierte Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Unklar ist bis heute, der Grund für die Kollapse. Am Abend konnte wegen Untersuchungsergebnisse durch hochempfindliche Messgeräte eine Kohlenmonoxidvergiftung nicht ausgeschlossen werden. Vorsorglich wurde daher die Hattinger Feuerwehr alarmiert, die unter schwerem Atemschutz das Gebäude evakuierte. Die Anzahl der Personen, die das Haus verließen, wurde nicht zweifelsfrei festgestellt, sondern zunächst auf etwa 300 geschätzt. Später wurde die Zahl auf etwa 200 reduziert.


Erste Beigeordnete Christine Freynik der Stadt Hattingen: “Der Einsatz verlief reibungslos und umsichtig. Da die Ursache der Beschwerden nicht feststellbar war, musste vorsichtshalber vom schlimmen Fall einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ausgegangen werden. Die Räumung des Gebäudes ist in solchen Fällen Standard. Dieser erste Verdacht wurde allerdings durch Messungen des Bezirksschornsteinfegers und der Stadtwerke Hattingen – als Gasversorger – noch am Samstagabend nicht bestätigt!“


Experten weisen darauf hin, dass ein Ausschlagen der Messgeräte vielerlei Gründe, wie etwa brennende Zigaretten, haben kann. Auch Kreislauf-Kollapse können sehr unterschiedliche Gründe, wie Übermüdung, Überanstrengung, Sauerstoffmangel, haben.

Unklar ist nach wie vor die Anzahl der Personen, die sich im Gebäude befanden. Die Stadt nimmt den Vorfall zum Anlass, den Betreiber des Erlebnisclubs auf die maximal erlaubte Anzahl von Gästen, die gleichzeitig im Gebäude anwesend sein dürfen hinzuweisen. Nach den hier zutreffenden Bestimmungen der Gaststsättenerlaubnis sind 199 Gäste zugelassen.

Insgesamt war ein Großaufgebot an Rettungs- und Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet mit letztlich 160 Kräften im Einsatz. Tomás Stanke, Chef der Hattinger Feuerwehr:“Der Einsatz verlief vorbildlich, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Wehren sowie zwischen Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr war mustergültig. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz!“

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