Die VAMED Klinik Hattingen bleibt in Hattingen


Luftbild Klinik Vamed Hattingen                                                                                      Foto: VAMED


Hattingen/Ruhr. Die VAMED Klinik Hattingen bleibt auch nach 2022 an ihrem jetzigen Standort. Wider Erwarten konnte sich die Klinikleitung in jüngsten Gesprächen mit dem Verpächter des Klinikgebäudes in Hattingen-Holthausen auf für die Klinik tragbare Konditionen einigen.


Nach zahlreichen Gesprächen in den vergangenen Jahren wechselte das Gebäude 2017 den Besitzer, sodass die festgefahrenen Verhandlungen – stellenweise moderiert von Bürgermeister Dirk Glaser – neu aufgenommen wurden. Mit den neuen Gesprächspartnern konnte eine Lösung gefunden werden, um den Klinikstandort in Hattingen-Holthausen langfristig zu erhalten. Mit mehr als 500 Mitarbeitern ist die VAMED Klinik Hattingen einer der größten Arbeitgeber der Stadt. "Ich freue mich, dass die Klinik in Hattingen bleibt. Damit ist unsere Stadt ein überregional bedeutender Gesundheitsstandort", sagt Bürgermeister Dirk Glaser.

 

"Wir investieren erheblich in das Gebäude und den Außenbereich, um unseren Patienten einen hohen Standard zu bieten", sagt Klinikgeschäftsführer Dirk Rottwinkel. Ein Neubau als Campus-Reha, beispielsweise am Standort des Helios Universitätsklinikums Wuppertal, wäre ebenfalls eine attraktive Lösung gewesen. "Wir haben uns nun bewusst dafür entschieden, am jetzigen Standort zu bleiben und die Klinik konsequent als neurologische Frühreha-Spezialisten weiterzuentwickeln", so Rottwinkel.

Die VAMED Klinik Hattingen versorgt überwiegend schwerstbetroffene neurologische Patienten. Viele von ihnen werden direkt von den Intensivstationen nordrhein-westfälischer Krankenhäuser übernommen. Für diese Frühreha-Patienten gibt es derzeit in NRW keine ausreichende Versorgung. "Wir haben daher bei der Bezirksregierung in Arnsberg die Aufnahme in den Krankenhausplan NRW beantragt, um zukünftig 100 akutmedizinische Frühreha-Betten der sogenannten Phase B betreiben zu dürfen. In dieser Phase bedürfen die Patienten einer spezialisierten medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung, wie sie nur wenige Kliniken leisten können", sagt Dirk Rottwinkel. Eine verbindliche Entscheidung der Bezirksregierung liegt noch nicht vor.

 

Der neue Träger der VAMED Rehakliniken, die Anfang Juni auch ihre Namen änderten, hat der Klinik dieses Potential bescheinigt und entsprechende Investitionen in den Bereich Früh-Reha zugesagt. VAMED ist als Reha-Spezialist in Europa ebenso wie Helios eine 100-prozentige Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius.


Die VAMED Klinik Hattingen hat bereits in der Vergangenheit in den Standort investiert und wird ihn auch künftig weiterentwickeln. Dafür bedarf es Investitionen in die Gebäudestruktur und in qualifizierte Mitarbeiter. "Hattingen bleibt somit ein attraktiver Gesundheitsstandort", so Dirk Rottwinkel. Die Klinik ist in Deutschland das führende Zentrum für Robotikgestützte Therapien und hat die Ausstattung ihres Motorikparks umfangreich erweitert.


Darüber hinaus wurde in Einzelzimmer und eine familienorientierte Reha investiert. Das Kinderhaus wurde umfangreich renoviert, es entstanden Eltern-Kind-Apartments und ein neuer Spielplatz wurde angelegt. Insgesamt verfügt die Klinik über 210 Betten im Erwachsenenbereich und 60 Betten im Kinder- und Jugendhaus. Es gibt nur wenige Kliniken in Deutschland, die Kinder und Jugendliche neurologisch versorgen. Junge Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und zum Teil aus dem Ausland kommen nach Hattingen, um nach schweren Erkrankungen und Unfällen den Weg zurück ins Leben zu finden.

 

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