Frost: Tipps zum Umgang mit der Biotonne


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Hattingen/Ruhr. Wenn die Bananenschale zu Eis wird, dann gibt es noch lange kein Bananensplit, sondern Probleme beim Leeren der Mülltonne. „Im Winter haben wir nicht nur mit Schnee und Eis auf den Straßen zu kämpfen, sondern auch mit gefrorenem Müll. Die Tonnen können dann nicht oder nicht vollständig geleert werden“, erklärt Cornelia Padtberg, Abfallberaterin bei der Stadt Hattingen.


Der erste Frost hat besonders die organischen Abfälle in der Biotonne schnell zu «Tiefkühlkost» werden lassen. Wird es dann richtig Winter mit tieferen Minusgraden, kann sich auch die Restabfalltonne in einen Eisschrank verwandeln.

„Die Müllwerker geben auch in der kalten Jahreszeit ihr Bestes. Bei der Leerung wird die Tonne am Müllfahrzeug mehrfach kräftig gerüttelt und angeschlagen, damit die Abfälle herausfallen. Ist der Inhalt aber stark eingefroren, hat die Müllabfuhr keine Chance, die Tonne vollständig leer zu bekommen“, so Cornelia Padtberg.


Jeder kann aber vorsorgen, damit in vielen Fällen das Einfrieren der Abfälle in der Mülltonne verhindert wird.

Hier ein paar Tipps:

  • Küchenabfälle sind zunächst gut abtropfen zu lassen und dann einzupacken. Dazu eignen sich insbesondere Zeitungspapier oder Papiertüten. Auch Bioabfalltüten aus Recyclingpapier, die es im Handel zu kaufen gibt oder auf nachwachsenden Rohstoffen basierende, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel die es in den AVU Treffpunkten, beim Fachbereich Stadtbetriebe und Tiefbau und im Bürgerbüro zu kaufen gibt, sind eine gute Alternative. Auf keinen Fall normale Plastiktüten verwenden!

  • Nasses Laub und feuchte Gartenabfälle sind in der kalten Jahreszeit besser in einem Grünabfallsack als in der braunen Tonne aufgehoben, da sie das Festfrieren der gesamten Abfälle in der Biotonne beschleunigen. Die offiziellen Grünabfallsäcke der Stadt Hattingen, die in verschiedenen Verkaufsstellen im Stadtgebiet für 2 Euro erhältlich sind, können bei der Abfuhr der braunen Tonne dazugestellt werden.

  • Locker eingefüllte Abfälle frieren weniger leicht fest. Daher sollte man die Abfälle besonders im Winter niemals in die Tonne hineindrücken.

  • Für Abfälle, die in die graue Restabfalltonne gehören, kann das Einpacken in Plastiktüten hilfreich sein, um ein Festfrieren des Mülls zu verhindern.

  • Ist der Abfallbehälter überfüllt oder steht der Deckel längere Zeit offen, wird es bei Schnee oder Regen in der Tonne schnell nass und der Inhalt friert bei Minustemperaturen ein. Deshalb ist besonders in der kalten Jahreszeit darauf zu achten, dass der Deckel der Mülltonnen immer verschlossen ist.

  • Speziell für die Biotonne lohnt es sich, im Winter einen witterungsgeschützten Platz zu finden.

Sollte der Inhalt der Tonne trotz Berücksichtigung aller Tipps und Vorsichtsmaßnahmen einmal einfrieren, bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu Spaten oder anderem geeigneten Werkzeug zu greifen und die Abfälle aufzulockern. „Die Müllwerker können diese Arbeit nicht leisten, denn sie müssen Tag für Tag mehr als 4.500 Mülltonnen leeren“, bittet Cornelia Padtberg um Verständnis. Sie weist darauf hin, dass kein Anspruch auf eine kostenlose Nachleerung oder Reduzierung der Müllgebühr besteht.


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