Sanierung von Kanälen im Stadtgebiet

Hattingen/Ruhr. Die Stadt Hattingen führt zur Zeit Kanalsanierungsarbeiten im sogenannten Inlinerverfahren in den Ortsteilen Winz-Baak, Welper, Blankenstein, Bredenscheid und Hattingen-Mitte durch. Betroffen sind die Kanäle in den Straßen: Am Bahndamm, Am Hissenberg, Am Rosenberg, Auf dem Nocken, Bruchstraße, Denkmalstraße, Erikaweg, Erzbergstraße, Ferdinand-Freiligrath-Straße, Georg-Herwegh-Straße, Grabenstraße, Heinrich-Heine-Weg, Helenenweg, Im Westenfeld, Kleine Weilstraße, Raundahlstraße und Ruhrblick.


Die Arbeiten werden im Inneren der Kanäle durchgeführt und sind im Vergleich zu offenen Baumaßnahmen wesentlich schneller durchführbar: Ein Schlauch aus Synthesefaserfilz wird über die vorhandenen Kanalschächte in die alten Rohre eingezogen, aufgeweitet, an die vorhandene Rohrleitung gepresst und anschließend ausgehärtet.


Die Lebensdauer der Kanäle wird durch diese Sanierung um etwa 50 Jahre verlängert. Außerdem wird durch die Maßnahmen das Eindringen von Fremdwasser in das Kanalsystem verringert. Bei Fremdwasser handelt es sich um sauberes Wasser wie Quell-, Grund- und Drainagewasser, das nicht in die Kanalisation gehört. Hinein gelangt es ungewollt durch zum Beispiel durch Undichtigkeit in den Kanälen und nimmt dadurch Kapazitäten der Rohrleitungen und Kläranlage in Anspruch. Durch eine Messkampagne des Ruhrverbandes, der für die Kläranlage Hattingen zuständig ist, wurde das Sanierungsgebiet in Winz-Baak als ein Gebiet mit Fremdwasserproblematik erkannt. Die diesjährigen Arbeiten beenden die Fremdwasser-Sanierungskampagne, die 2017 startete. 


Vorbereitende Arbeiten an den Kanälen, wie Reinigungs- und Fräsarbeiten, haben bereits im November 2019 begonnen. Die eigentliche Sanierung erfolgt im direkten Anschluss und zieht sich voraussichtlich bis in den Februar 2020 hinein, wobei zwischen Weihnachten und Neujahr nicht saniert wird. Restarbeiten, wie das Sanieren von Kanalanschlüssen, werden im Nachhinein noch durchgeführt. Insgesamt werden etwa 4.015 Meter Mischwasserkanäle saniert. Die Kosten der Maßnahme betragen rund 885.000 Euro.


Bereits aufgestellte Parkverbotsschilder sollen die Passierbarkeit der Straßen für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge, sowie die Zugänglichkeit zu den Kanalschächten während der Sanierung sicherstellen.

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