Fit in Deutsch – Feriensprachförderung in der Feuerwehrwache


Foto: Stadt Hattingen


Hattingen/Ruhr. Sechs Wochen Sommerferien sind für die meisten Kinder noch zu kurz. Für Kinder, die aber noch nicht lange in Deutschland leben und die neue Sprache erlernen, können sechs Wochen Sprachpause für den Lernerfolg zu lang sein. Hier setzt das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen an. Das Projekt ist ein außerschulisches und unterstützendes Sprachangebot für Kinder mit Migrationsgeschichte. 


Das Ziel ist eine zusätzliche Förderung der deutschen Sprache oder eine Vertiefung von bereits Gelerntem sowie eine Steigerung der Alltagskompetenzen.

Erstmalig findet dieses Angebot auch in Hattingen statt. Die städtische Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten und Integration (K01) hat für die zweite und dritte Ferienwoche, in enger Kooperation mit der Erik-Nölting-Schule und der Heggerfeldschule, ein FerienIntensivTraining für Schülerinnen und Schülern organisiert. Die Umsetzung erfolgt durch zwei geschulte Sprachtrainer in den Räumlichkeiten des renovierten Kinder- und Jugendtreffs Welper. An dem Angebot nehmen in diesem Jahr 19 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren teil und ist kostenlos.


Neben Besuchen bei der Burg Blankenstein, im Tierpark Bochum und am Haus Friede war auch die Besichtigung bei der Feuerwache Hattingen eines der Highlights des Projektes. Manuel Packhäuser von der Feuerwehr Hattingen hat den 13 teilnehmenden Kindern alles in der Feuerwache gezeigt und erklärt. Die Kinder durften unter anderem im Feuerwehrauto mitfahren, in den Drehleiterkorb steigen und haben hautnah mit erlebt, wie schnell ein Feuerwehrmann zum Einsatz bereit sein muss.


Feuerwehrleiter Thomás Stanke möchte, dass Kindern und Jugendlichen durch Besuche in der Feuerwehrwache im Rahmen von verschiedenen Projekten Wissen über die Feuerwehr vermittelt werden kann. „Es geht bei diesem Projekt nicht nur darum, die deutsche Sprache besser zu erlernen und anzuwenden, sondern auch darum, die Kinder für den Ernstfall zu sensibilisieren. Dazu gehört beispielsweise auch die Sicherheit im Umgang mit den W-Fragen“. Auch die Erste Beigeordnete Christine Freynik hofft, dass das Projekt mehr als den Zweck des Sprachen lernens erfüllt: „Vielleicht kann dadurch sogar Interesse bei den Kindern für die Jugendfeuerwehr geweckt werden“. Ab zehn Jahren dürfen Kinder bei der Jugendfeuerwehr mitmachen und einige der Grundschülerinnen und Grundschüler zeigten sich am Ende des Besuches ziemlich beeindruckt und begeistert.


Olaf Jacksteit von der Koordinierungsstelle der Stadt Hattingen bewertet den Auftakt des Förderprogramms ebenfalls positiv: „Die Kinder haben sehr viel Motivation und Spaß und bei vielen sind bereits erste Lernerfolge sichtbar.“ Die Finanzierung des Projektes erfolgt durch das Land NRW, die maximale Fördersumme beträgt 6.000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 500 Euro. Nicht verwandte Mittel werden an das Land zurückerstattet.

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